Meine Fotoausrüstung – oder wie Du an perfekte Urlaubsbilder und Bildpräsentationen Deiner Reisen kommst

 

Irgendwann begann es, dass es mich nervte wenn meine Bilder nicht den Look bekamen, den ich mir vorstellte.

Wir waren an den schönsten Plätzen der Welt, aber meine Fotos konnten dies ganz oft nicht ausdrücken.

So war ich stets mit kleinen Pocket Kameras unterwegs, erst eine Casio, später eine Samsung. An das Fotografieren mit Handys war derzeit noch nicht zu denken. Es war so 2012, damals war es üblich, dass man zum Fotografieren eine Kamera dabei hatte.

Ich war genervt, denn wann immer ich von unseren Reisen nach Hause kam, waren da Bilder auf meiner Kamera, mit denen ich eigentlich nichts anfangen konnte.

War das Wetter nicht optimal-sonnig und der Hund in Bewegung, schon war das Bild nicht scharf genug. Oftmals war der Himmel grau in grau und dann wirken die Bilder einfach nicht.

Mein Papa fotografierte zu diesem Zeitpunkt schon mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, also wusste ich, dass man mit dem richtigen Equipment Abhilfe schaffen konnte.

 

Was heute so üblich ist

 

Heute nimmt man in so einem Fall (schlechtes Licht – grauer Himmel, etc. ) vielleicht schnell mal das Handy, geht zu Instagram, bearbeitet ein bisschen, legt einen Filter drauf und voilá – fertig ist der fast perfekte Schnappschuss.

Ich sehe auf meinen Reisen viele Menschen mit dem Handy fotografieren und ja, ich verstehe das. Es ist einfach.

Auf unserer letzten Portugal Tour habe ich mir aber mal die Mühe gemacht und die Handy Fotografen folgendes gefragt:

„ Ich weiß, man bekommt heutzutage ganz passable Fotos mit dem Handy hin, aber was macht Ihr denn mit den Fotos wenn Ihr zurück seid?“

Das ist tatsächlich die Frage, die mich am meisten beschäftigt. Denn auch ich mache natürlich unterwegs Fotos mit dem Handy. Meine Handyfotos sammeln sich wirklich zu hauf auf dem Telefon an. Ich nutze diese Fotos für Instagram. Krame sie immer mal wieder raus, um auch in der Nicht-Reisezeit ein paar nette Fotos für Instagram zu haben. Ansonsten passiert aber NICHTS WEITER mit diesen Bildern, außer, dass sie sich eben ansammeln.

Das ist tatsächlich bei den meisten Handyfotografen ebenso. Die Bilder vergammeln auf den Telefonen, müllen den Speicher zu, aber man traut sich nicht sie zu löschen – war ja ein schöner Urlaub. Da legt man eher bei Facebook einen Ordner „Portugalurlaub“ an, als das man direkt etwas mit den Fotos auf dem Handy macht. Ordner anlegen, schlechte Bilder löschen, etc. Es kommt ja auch noch dazu, dass man viele Bilder einfach nicht so hin bekommt wie man möchte, weil beispielsweise Bokeh, Makroaufnahmen oder der supergeile Sternenhimmel in Portugal mit Pocket Cameras oder dem Handy nicht fotografiert werden können.

 

tulpe-bokeh

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Wie ich begann

 

Ich begann irgendwann mit der alten Sony Alpha meines Vaters zu fotografieren. Da konnte ich nichts kaputt machen. Leider war vor der ersten Reise mit dieser „richtigen“ Kamera nicht genügend Zeit für eine Schulung, also war die Ansage „im Automatikmodus“ zu fotografieren. Aber schon in RAW anstatt als JPEG, denn dann sollte man im Nachhinein die Fotografien besser bearbeiten können.

Achso.

Der Automatikmodus entspannte mich. Das kannte ich ja schon. Es führte aber auch wieder dazu, dass Bokeh, Makroaufnahmen oder supergeile Sternenhimmel noch immer nicht so richtig klappten.

Menno.

Einfach nur eine hochwertigere Kamera war dann doch nicht die Lösung. Wissen rund um Fotografie und Bildbearbeitung musste her.

Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich, ISO…das alles sind wichtige Aspekte um ein gelungenes Bild zu bekommen.

 

Erste Erfahrungen mit Photoshop Lightroom und die Wahl des richtigen Rechners

 

Meine alten Pocket Camera Fotos bearbeitete ich auch schon immer nach, sobald wir wieder zu Hause waren. Mit Gimp. An meinem Laptop – mit nicht besonders tollem Bildschirm natürlich.

Ewig kam die Bemerkung von meinem Papa: zu knallig, zu warm, zu …

Heute weiß ich, ohne Rechner mit vernünftigem kalibrierten Bildschirm klappt Bildbearbeitung einfach nicht richtig.

Dann lernte Papa mich an Photoshop Lightroom an.

Jeder der jetzt denkt „schön“ – ja das stimmt. Aber Lightroom lernt man nicht mal „eben so“. Es ist ein strategisches Programm, welches fast alles ermöglicht, aber auch vieles versauen kann.

Die Herausforderung bei Lightroom beginnt schon beim strategischen Anlegen von Ordnern. Ordner, die man später niemals verschieben sollte, und wenn dann nur in oder über Lightroom.

Die Herausforderung Lightroom heißt auch zu verstehen, was dieses Programm ist, wo es ansetzt und wie es „arbeitet“.

Relativ schnell gönnte ich mir einen IMac und muss einfach sagen, dass dies die für mich beste Entscheidung überhaupt war.

Er ist schnell, hat einen brillianten Bildschirm, sieht stylish aus und verfügt über genügend Speicher für die RAW Dateien. Wobei ich Stand heute empfehle, die Bilder auf externen Festplatten zu lagern, oder in der eigenen Cloud.

Papa und ich facetimetimten, skypten etc. unendliche Male und er half mir Struktur in meine Bilderverwaltung zu bringen und schulte mich in den richtigen Workflows der Bildbearbeitung.

Natürlich kann man sich alles auf YouTube zusammen suchen, unendlich viele online-Bildbearbeitungskurse machen, kostenfrei & kostenpflichtig, aber es ist im Grunde unbezahlbar, wenn man an die Hand genommen wird und Fragen sofort beantwortet bekommt, wenn sie auftauchen.

 

Was wird aus den Bildern?

 

Was wird nun aus den Bildern? Die Frage, die ich den Handyfotografen gestellt habe,  aber auch den Touristen mit größeren und kleineren Kameras.

Meistens wird aus den Bildern gar nichts.

Die einen schlummern auf den Handys und die anderen schlummern später auf diversen Rechnern.

Das hängt sicherlich damit zusammen, dass die meisten Menschen einfach keine Bilder bearbeiten können, nicht die richtigen Programme nutzen, kein Talent dafür haben, sich nicht in so ein komplexes Thema nicht einarbeiten wollen oder können.

Wie schade ist das?

Viele, viele, viele deutsche Touristen habe ich unterwegs gefragt, was mit ihren Bildern passiert, wenn sie nach Hause zurückkehren.

Bei den meisten passiert einfach NICHTS damit.

Aber abspeichern & Ordner anlegen, damit man sie später wieder findet, dass sollte wirklich jeder tun.

Für mich ist das doppelt schade.

 

Doppelt Schade

 

Doppelt schade, warum?

Ich zum Beispiel, verfalle mit Kamera in der Hand, sofort in einen “Blickwinkel-Rausch“. Das bedeutet, ich suche die Location in der ich mich befinde, nur noch nach dem perfekten Blickwinkel für das nächste Foto ab. Das ist insofern ätzend, weil mir dadurch ganz oft, der Blick fürs Ganze und Schöne abhanden kommt. Deshalb gebe ich die Kamera auch gerne mal an Carsten. Das ist dann für mich wie „durchatmen“.

Ich stelle mir also vor, die Leute rennen mit „Blickwinkel-Rausch“ beispielsweise durch Schloß Chambord und verlieren die Gelassenheit und den Sinn für den Besuch im Ganzen. Als Ergebnis haben sie quasi von den Bildern nicht auch wirklich was, weil die ja auf dem Rechner, einer Festplatte oder in der Cloud versauern.

Schade um die Bilder und schade um das Erlebnis Schloßbesuch – doppelt schade eben.

 

Fotopräsentationen und Filme

 

Somit möchte ich heute mal eine Lanze brechen, für die vielen jungen und älteren Menschen, die sich ihren Geldbeutel damit aufbessern, aus solchen „doppelt schade“ Urlaubserinnerungen, tolle Präsentationen zu erstellen.

Diese Personen findest Du im Internet zu hauf, man muss ja gar nicht alles selber machen oder können. Aber tu Dir doch den Gefallen und nehme mal so einen Service in Anspruch.  Wie toll wird das sein, wenn Deine Bilder, bearbeitet und in einer Videopräsentation mit Deiner Lieblingsmusik unterlegt zu Dir zurückkommen.

Was meinst Du, wie oft ich mich im Winter hinsetze und mir meine diversen Videopräsentationen anschaue. Mich freue, wie schön die Zeit war, mich wieder an Details und kleine Begebenheiten erinnere. Das ist tausendmal besser als jedes Fernsehprogramm. Tausendmal besser, als die Bilder im OFF versauern zu lassen.

 

Hier einmal ein Beispiel für ein Pocket Camera Bild, JPEG.

Ohne Bearbeitung und nachbearbeitet.

 

 

Mein Equipment

 

Die Kamera

 

Ich bin meiner alten Sony Spiegelreflexkamera treu geblieben. Es ist inzwischen aber ein anderer, neuerer Body – mit Lifeview natürlich.

 

Objektive

 

Ich habe mir zu dem neuen Body gar keine Kit-Objektiv mehr zugelegt, sondern direkt ein richtig tolles Zeiss Objektiv als „all-in-one-daily“ drauf. Das Objektiv hat sich sofort bemerkbar gemacht. Brillanz, starke Farben, Schärfe & lichtstark ist es. Eine echte Erleichterung! Es ist viel weniger Nachbearbeitung nötig.

Später gab es noch eine 50mm Festbrennweite für Objektfotografie dazu. Damit fotografiere ich auch Makroaufnahmen. Ich bin nicht die, die ständig alles mit sich herumschleppt. Mir ist die Kamera auf langen Spaziergängen und Besichtigungen schon oft zu schwer und ich bin froh, wenn ich sie dann und wann abgeben oder in den Rucksack packen kann.

 

Filter, Linsenschoner etc.

 

Ich benutze für mein Zeiss Objektiv einen Schutz, denn wie Du weißt, bin ich oft genug an windigen Atlantikstränden unterwegs. Ich möchte mir mein wertiges Objektiv nicht verkratzen, also investiere ich lieber in einen Schutz.

Ich benutze den HAIDA PRO ND1000 Graufilter für Aufnahmen, in die ich besondere Effekte bringen möchte.

Mit Polarisationsfiltern arbeite ich derzeit noch nicht, ist aber als zukünftige Anschaffung geplant.

 

Stative

 

Ich habe ein relativ leichtes Vanguard Reisestativ. Das hat mich noch nie im Stich gelassen. Es steht immer festen Fußes und es ist leicht genug, sodass ich es mitnehmen kann. Ich benötige es wirklich sehr, sehr oft. Ohne Stativ – nein das geht nur ganz selten. Deshalb ist mir hier die Leichtigkeit wirklich wichtig.

Dann gibt es noch ein kleines Tripod Stativ für Selfies, Filmaufnahmen oder auch schon mal für „unwegsames“ Gelände oder die City. Das Tripod hat nämlich den Vorteil, dass man es festklemmen kann.

 

Der Gurt

 

Ich liebe meinen Sun Sniper Fotogurt. Er ist ausgestattet mit einem „Shock Absorber“, so dass die Kamera in der Bewegung abgefangen wird und nicht sich nicht so schwer anfühlt. Ausserdem besitzt mein Gurt einen „Cutter Crasher“ was heißt, dass in den Gurt ein Stahlseil eingearbeitet ist und somit nicht einfach so „durchtrennt“ werden kann. Sun Sniper mit Cutter Crasher bedeutet auch, dass Gurt und Kamera versichert sind, sollte doch einmal etwas „passieren“

 

Ersatzakkus / Ersatz SD-Card

 

Ich bin niemand der mit Ersatzakkus reist. Da wir meist ein Überangebot an Strom haben, sehe ich die Notwendigkeit für mich nicht.

Sollte man allerdings auf einer FOTOREISE unterwegs sein, auf der den ganzen Tag fotografiert wird, ist ein weiterer Akku sicherlich empfehlenswert.

Eine weitere SD Card habe ich aber dennoch dabei. Ich habe einfach Angst, dass meine kaputt geht und ich dann in der Pampa stehe und nicht mehr fotografieren kann.

Meine erste Kamera gab mal zu Beginn eines Portugalurlaubs den Geist auf, dass war wirklich ätzend!

 

Ich kann Dir helfen

 

Wenn Du jetzt denkst, na toll. Gute Infos, aber das allein bringt mich nicht weiter…

Dann bleib hier einfach dran, denn im Januar kannst Du ein kostenloses Online Coaching gewinnen!

Ich analysiere Dein Fotoverhalten, gebe Dir leicht umsetzbare Tipps und Informationen, wo und wie Du an Lernvideos kommst und Deine Bilder nach und nach verbessern kannst. Wenn Du möchtest, gebe ich Dir auch eine kurze Einführung zum Thema Instagram & Pinterest.

Je nach Bedarf empfehle ich Dir auch Agenturen, die für eine überschaubare Summe aus Deinen Bildern tolle Präsentationen zaubern, so dass auch Du dem winterlichen „Reiseblues“ entkommen kannst.

 

 

Fragen?

 

Solltest Du nach diesem Artikel schon Fragen oder Anregungen haben, dann scheue Dich nicht und schreib´mir hier einen Kommentar oder eine E-Mail. Ich freue mich immer über Feedback!

Bestimmt kann ich noch die eine oder andere Frage beantworten und ein bisschen dabei helfen, dass die Weihnachtsfotografie nicht in Stress ausartet.

 

 

 

Love & Peace, DoreenSign

 

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