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Wohnmobil Panne in Frankreich ★ Wenn es trotz ADAC Plus teuer wird

Reifenpanne in Frankreich

 

★ Lost in France ★

Wohnmobil Panne auf einer französischen Autobahn

 

Die Anreise in unseren Herbsturlaub verlief dieses Jahr nicht ganz so reibungslos wie gewohnt. Unseren ersten Stopp hatten wir, wie üblich, in der Bourgogne und wir fuhren am nächsten Morgen gut gelaunt weiter in Richtung Südfrankreich.

Endlich auf der A7, der „Route du Soleil“ in Richtung Sonne unterwegs, gab es einen riesigen Knall, es schepperte ohrenbetäubend. Einer unserer Zwillingsreifen hatte sich verabschiedet und wir wissen bis heute nicht wirklich weshalb.  Glücklicherweise war eine Raststätte ganz nah und wir konnten direkt von der Bahn abfahren.

Da war sie nun, unsere erste Wohnmobil Panne, mitten auf der Autobahn in Frankreich!

Also, erst einmal beruhigen und den ADAC anrufen…

 

Wohnmobil Panne auf privaten Autobahnen in Frankreich ★ Was der ADAC sagt ★

 

Die Antwort der freundlichen ADAC Dame am Telefon war nicht das, womit wir gerechnet hatten. Wir merkten sofort, wie schnell man sich doch dem Irrglauben hingibt, mit einer ADAC Plus Mitgliedschaft wird schon alles irgendwie geregelt.

Zum Einen ist es so, dass der ADAC und deren Partnerfirmen gar nicht auf private Autobahnen auffahren und helfen dürfen. Wir sollten also, wie auch auf der ADAC Website beschrieben, an der Notrufsäule die Hilfe der privaten Autobahnen anfordern. Das habe ich recherchiert und es gibt tatsächlich keine andere Möglichkeit, um an den Pannenservice auf französischen Privatautobahnen zu kommen. Die Kosten für die Anfahrt dieser Nothilfe würde der ADAC übernehmen, für die Arbeitsstunden plus Material müssten wir selbst aufkommen, so die freundliche Dame am Telefon.

Weiterhin hieß es, defekte Fahrzeuge werden automatisch in die nächste Werkstatt geschleppt. In den Sommermonaten kann es natürlich ewig dauern, bis die dann repariert werden. Oftmals sind auch Ersatzteile für längere Zeit nicht verfügbar. Das braucht also niemand, so eine Wohnmobil Panne, aber es lässt sich eben nicht immer vermeiden. Nicht sonderlich beruhigend war zudem der Satz der Mitarbeiterin:

Wenn Sie abgeschleppt werden müssen, dann wird es teuer…

Für wen es teuer werden würde, lies sie erst einmal offen. Wie gesagt, sehr „beruhigend…“ Ich behaupte mal, das ist ein Satz, den man in dieser Situation wirklich nicht hören möchte.

 

 

Aus der Erfahrung heraus würde ich jetzt jedem empfehlen von der Autobahn abzufahren, sofern das noch geht. Denn dann kann man sich eher wieder auf die Hilfe des ADAC verlassen.

Dass der ADAC nicht direkt helfen konnte, sollte aber nicht unsere einzige Hürde bleiben. Denn wäre die Pannenhilfe im Falle eines Reifenplatzers  auf einer französischen Privatautobahn durch private Abschleppunternehmen so unkompliziert wie man sich es jetzt vorstellt, würde es diesen Beitrag vermutlich gar nicht geben.

 

 Hilfe auf privaten Autobahnen in Frankreich 

★ problemlos ist es nur bis einschliesslich 3,49 Tonnen ★

 

Wie geht man nun am besten vor? Einen Ablaufplan habe ich euch hier zusammengestellt:

 

  1. Wenn möglich noch von der Autobahn abfahren – macht die Hilfesituation leichter (für ADAC Mitglieder)
  2.  Pannenhilfe an den Notrufsäulen anfordern
  3. Der Pannenservice kommt und kann vor Ort helfen:
    • Das ADAC Mitglied muss den Stundenlohn und das Material bezahlen (lt. Aussage der ADAC Hotline)
    • Der ADAC zahlt die Anfahrt des französischen Partnerunternehmens (bis maximal 300€)
  4. Der Pannenservice kommt und man muss abgeschleppt werden: HIER bitte ACHTUNG: der ADAC übernimmt nur die Abschleppkosten bis 300€ (auch in Deutschland) – das kann auf frz. Autobahnen sehr schnell teuer werden.

 

Seit Anfang der 2000 er – Jahre hat das französische Government die Preise für das Abschleppen auf privaten Autobahnen festgelegt. So soll vermieden werden, dass  die Touristen im Urlaub abgezockt werden.

 

Große Wohnmobile könnten in die „Kostenfalle“ geraten

 

Leider finde ich aber nur eine Regelung für Fahrzeuge bis zu 3,49 Tonnen. Das betrifft allerdings den überwiegenden Teil der Wohnmobilfahrer. Solltest du aber aufgelastet haben oder von Haus aus ein größeres Wohnmobil fahren, dann wird es kompliziert. Wenn man das Netz durchforstet liest man über Beträge um die 1000€ – 1400€, die für das Abschleppen von Mobilen ab 3,5 Tonnen aufgerufen wurden. Das wurde mir auch vom ADAC so bestätigt und es wurde explizit darauf hingewiesen, dass die Festpreise für´s Abschleppen nicht mehr gelten ab einschließlich 3,5 Tonnen –  was bedeutet, daß es nur bei Wohnmobilen bis einschließlich 3,49 Tonnen geregelt ist. Da die privaten Abschleppdienste Stationen nah an den Autobahnen vorweisen müssen, um den Service überhaupt bieten zu dürfen, kann es durchaus vorkommen, dass man für 18 km dann 1400€ zahlt. Nicht so prickelnd – wie ich finde…  Auch wenn ich denke, dass diese hohen „Hauspreise“ dann auch wieder die Ausnahme sind. Aber man kann es eben nicht beeinflussen, wer da kommt um abzuschleppen und welcher Preis genommen wird.

So wie es ausschaut, gibt es leider keine gesetzliche Regelung für Mobile ab 3,5 Tonnen in Frankreich.

 

Was kostet das Abschleppen auf frz. Autobahnen bis einschließlich 3,49 Tonnen

 

Montags bis Freitags zwischen 8.00 Uhr – 18.00 Uhr  153,21€

Montags bis Freitags zwischen 18.00 Uhr und 8.00 Uhr sowie an Sonn-und Feiertagen  229,82€

Da der ADAC ja die Kosten bis 300€ übernimmt, seid ihr da also kaum gefährdet zuzahlen zu müssen.

 

★ Panne auf frz. Privatautobahnen ★ was du beachten solltest 

 

  • Jeder, der mit einem Wohnmobil ab einschließlich 3,5 Tonnen auf französischen Autobahnen unterwegs sein möchte, sollte seine KFZ Versicherung prüfen und schauen, ob SB Leistungen für Wohnmobile ab 3,5 Tonnen integriert sind und die Kosten dann ggfs. einreichen
  • 1500€ für das Abschleppen auf privaten frz. Autobahnen im Fall einer Panne ist sicherlich ein Sonderfall, man sollte den Betrag aber vor Reiseantritt per EC Karte zur Sicherheit verfügbar haben
  • Der ADAC beteiligt sich mit 300€ an den Kosten sofern eine ADAC  PLUS Mitgliedschaft vorliegt ★ was aber auch bedeutet, dass man erst einmal vorstrecken muss, denn man wird ja von französischen „Partnerunternehmen der privaten Autobahnen“ abgeschleppt und nicht von einem ADAC Partnerunternehmen.
  • Der ADAC bietet keine zusätzliche Versicherung für Wohnmobile ab 3,5 Tonnen für so einen Fall an
  • Ich habe keinen deutschen Versicherer gefunden, der diese Kosten abdecken würde – wenn jemand hier bessere Infos hat, würde ich mich über Kommentare oder eine E-Mail sehr freuen.
  • Da der ADAC sich ja mit 300€ an den Abschleppkosten beteiligt, sollte er natürlich vorab informiert werden. Nach dem Abschleppvorgang meldet ihr euch bitte wieder dort, damit der ADAC euch auch weiter helfen kann, so zum Beispiel
    • dolmetschen
    • eine Unterkunft oder ein Ersatzfahrzeug organisieren
    • ggfs. den Rücktransport des Wohnmobils regeln
  • Vor den französischen Notrufsäulen braucht ihr keine Angst zu haben, dies hat mir auch der Sprecher des ADAC Schutzbriefes bestätigt. Die Mitarbeiter an den gelben SOS Säulen sind mehrsprachig und man kann euch anhand der Säule auch lokalisieren
  • Wenn ihr kein eigenes Wohnmobil besitzt, mietet und vorhabt nach Frankreich zu reisen, dann erkundigt euch bitte genau vorab, in welche Gewichtsklasse euer Mobil fällt. Bei einem Gewicht von über 3,49 Tonnen, solltet ihr dieses Thema explizit ansprechen, damit ihr im Pannenfall die Kosten auch wirklich erstattet bekommt!

 

Bis 3,5 Tonnen sind die Preise gesetzlich festgelegt –  darüber leider nicht

 

Ein bisschen geflunkert habe ich eingangs, es ist nicht wirklich unsere erste Panne mit dem Wohnmobil. Auf unserer allerersten  längeren Tour, streikte unser kleines Hymermobil in den Bergen Portugals. Das war allerdings ein „richtiges“ Problem. Wir mussten abgeschleppt werden und der Wagen wurde in Portugal (in Amarante) repariert. Hier hat der ADAC grandios geholfen. Übersetzungen, Kostenübernahme für die Übernachtungen, etc. Die Situation auf französischen Privatautobahnen ist eben ganz speziell.

Ich finde es aber dennoch einfach nur schade, dass der ADAC keine Zusatzversicherung für diesen Fall anbietet oder seine Marktmacht nutzt und sich in Frankreich dafür einsetzt, dass die Preise auch für größere Mobile festgelegt werden. Schließlich sind doch etliche deutsche Wohnmobile über 3,49 Tonnen auf privaten frz. Autobahnen unterwegs und das ganzjährig.

 

Wie ging es nun bei uns weiter  ★ Pannendienst, oder doch lieber selber Hand anlegen?

 

Carsten baute, mit cleveren selbst gebauten Hilfestellungen und spärlichem Werkzeug, tatsächlich allein und mit ein wenig Hilfe von mir, die Zwillingsreifen auseinander, wuchtete den Ersatzreifen aus der Heckgarage und schaffte es Gott sei Dank auch, diesen ordnungsgemäß als inneren Reifen wieder anzubringen. Wir waren beide total happy, dass es ihm ohne fremde Hilfe gelungen war uns wieder fahrbereit zu machen.

Apropos fremde Hilfe: Einen LKW Fahrer fragten wir auch noch nach „besserem Arbeitsmaterial“ wie Wagenheber und Radkreuz. Die Antwort war lediglich ein muffeliges „habe ich nicht…“

Wir fuhren also nach dem Reifenwechsel weiter und legten uns beim nächsten vertrauenswürdigen Händler einen neuen Ersatzreifen zu.

 

zeigt einen Mann der einen kaputten Reifen in eine Werkstatt rollt

 

Bist du denn in Frankreich schon einmal mit deinem Womo über 3,49 Tonnen auf einer privaten Autobahn liegen geblieben? Was sind deine Erfahrungen? Was hast du erlebt?  Ich freue mich auf eure Kommentare unter diesem Beitrag.

 

Ändern wir nun unser Reiseverhalten?

 

Ich will hier keine Panik verbreiten, aber informieren, denn: für uns war die Thematik total neu. Schon alleine die Tatsache, dass der ADAC nicht auffahren und den Hilferuf entgegen nehmen darf und man sich ausschließlich an die gelben Notrufsäulen wenden muss, war uns zumindest nicht bewusst. Das es mit einem 5,5 Tonner teurer werden würde, war „irgendwie klar“. Aber, dass es auch schon aufgelastete Fahrzeuge betrifft und man so quasi jeden Preis zahlen muss, der einem gennant wird, dass hat mich schon schockiert.

Dennoch werden wir unsere Art zu Reisen nicht ändern. Wir haben eben nicht alle Zeit der Welt und wollen möglichst zügig in der Zielregion ankommen.

Warum ein Urlaub mit dem Wohnmobil für uns die beste Art ist zu reisen, habe ich in diesem Artikel einmal aufgeschrieben.

Und warum so oft Frankreich? In meiner Frankreich Kategorie kannst du dich davon überzeugen, dass es ein traumhaftes Reiseland ist.

Ein paar mehr Infos zu den Gesichtern von she is on the road again kann man sich in diesem Beitrag holen.

 

Allzeit gute Fahrt! Love & Peace!

Doreen

 

 

 

 

 

22 Kommentare
  1. Patsy
    Patsy says:

    So etwas kann keiner gebrauchen, schön , das es doch gut ausgegangen ist.
    Ich hatte letztens in Dänemark einen Motorschaden und das Auto musste nach Deutschland zurückgebracht werden.
    Dies steht einem übrigens nur zu, wenn die Werkstatt mehr als 3 Tage für die Reparatur brauchen sollte.

    Lief alles dank ADAC Gold relativ reibungslos, bis auf das ich erst keinen Leihwagen aufgrund meiner Hunde bekommen sollte.
    Ist vielleicht auch wichtig zu wissen, das man da Probleme bekommen kann.

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Uiiii, liebe Patsy – und das mit deinen tollen Russells … Wie die wollten die Hunde nicht mitnehmen … unglaublich. Ich denke, in Frankreich wird das kein Problem sein, ich Portugal dafür aber ganz sicher… ADAC Gold kenne ich gar nicht, da muss ich mal noch nachlesen. Liebe Grüße!

      Antworten
  2. Claire
    Claire says:

    zusätzlich zur EC-Karte würde ich eine Visa oder MasterCard mitnehmen. Im tiefsten Frankreich nimmt nicht jeder Händler die EC-Karte an.

    Antworten
  3. Hardy Glandien
    Hardy Glandien says:

    Ich bin LKW Fahrer, und kann nur Empfehlen sich bei den großen Assekuranzen zu informieren. Wir sind bei DKV ASSIST Services Versichert. Die kümmern sich um Abschleppen und Vergingen auf Autobahnen. Bei einem 40 Tonner kommen locker mal 2500 Euro für 10 km Schlepphilfe zusammen. Ich kann jedem nur raten,sich vorher generell Länderspezifisch schlau zu machen.

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Lieber Hardy, vielen Dank für Deinen Kommentar und den Tipp. Ich werde mich da mal umschauen, finde ich ja doch noch eine (bezahlbare) Zusatzversicherung für uns Womofahrer von größeren Mobilen. Für Dich auch, allzeit gute Fahrt!

      Antworten
  4. Gerd Ambrosius
    Gerd Ambrosius says:

    Also, ein Reserverad sollte man auf jeden Fall mitnehmen und auch das wechseln eines Rades sollte man können und zwar bevor man auf die Reise geht, ( evtl. vor Abfahrt zu Hause einmal üben, damit man weiss wie es geht und nicht erst dann anfangen zu murksen, wenn es schon passiert ist. )
    dann weiss man auch, ob das dazugehörige Werkzeug ausreichend ist, oder ob man sich besseres oder grösseres Werkzeug mitnehmen muss. Zu dem “ mürrischen LKW Fahrer kann ich folgendes mitteilen “ Ich war 40 Jahre im Internationalem Transport tätig, das mit dem LKW Reifen wechseln, ist eine scheiss Arbeit und ich war froh das die Firmen dazu übergegangen sind keine Reservereifen mehr mitzunehmen und das seit ca 25 Jahren schon nicht mehr. Warum? Ganz einfach nur ein Rechenexempel, denn wenn der LKW eine Jahreslaufleistung von 150 000 hat, schleppt er auch den Reifen icl Stahlfelge diese Strecke mit, ebenso wie den Wagenheber und das Radkreuz. das ist nicht wirtschaftlich und genau so als würde man eine Palette mit ca 400 kg konstant mitschleppen. Die Reifen heutzutage sind so gut, das die fast nicht mehr kaputtgehen und Runderneuerte fährt sowieso keiner mehr. Also nicht schimpfen auf die LKW Fahrer, denn die haben es eh schon schwer genug und wie gesagt “ die meisten haben solch Werkzeug nicht mehr an Bord, weil es billiger ist einen Reifendienst zu rufen.

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Lieber Gerd, vielen Dank für Deinen Kommentar! Mir war gar nicht bewusst, dass die Brummis keine Reserverräder mehr dabei haben, vielen Dank für die Info 🙂 Selbstverständlich hast Du Recht, man sollte schon Reifen wechseln können – als Mann. Meine Freundin Isabel zum Beispiel fährt alleine mit dem Womo und wir haben das lange diskutiert. Sie würde es, schon aufgrund ihrer körperlichen Konstitution, alleine auf keinen Fall hinbekommen. Ich wünsche Dir allzeit gute Fahrt!

      Antworten
  5. Lisa Ziemelbriedis
    Lisa Ziemelbriedis says:

    Liebe Doreen,
    danke für diesen tollen Beitrag und die ganzen Informationen. Das hatte ich wirklich nicht gewusst und überrascht mich sehr!
    Dann bin ich ja jetzt gut gerüstet, falls ich es doch endlich mal wieder schaffe, gen Westen zu fahren 🙂
    Viele liebe Grüße
    Lisa

    Antworten
  6. Julia
    Julia says:

    Frage mich, ob der Vorteil bei einer Zwillingsbereifung nicht wäre, dass man es mit einem noch funktionierenden Reifen noch bis zur nächsten Werkstatt schafft? Aber wie es scheint nicht, hätte ich naiver Weise bloß gedacht… Danke für die Aufklärung, sind zum Glück unter 3,49t, aber bin seit dem Abschluss der ADAC Plus Mitgliedschaft skeptisch wie es im schlimmsten Fall wirklich aussehen würde.. auf jeden Fall gut zu wissen, auch dass es gut klappen kann (s. Portugal).

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen Julia, für Deine Gewichtsklasse gibt es Festpreise, die auch vom ADAC übernommen werden. Allzeit gute Fahrt und danke für Deinen Kommentar!

      Antworten
  7. Stefan
    Stefan says:

    Hätte schon öfters Reifenpanne in Frankreich. Ich könnte mir aber immer selbst helfen. Bei Zwillingsbereifung würde ich immer mit vermindertem Tempo zur nächsten Ausfahrt fahren. Auf der AB wird man abgezockt. Abschleppen großer Wohnbus bis zur nächsten Ausfahrt schon mal 2500,-.
    Selber abschleppen darf man eigentlich auch nicht ( nicht erwischen lassen) .
    ADAC kannste vergessen.
    Also vor Ort reparieren!

    Antworten
  8. Paul AC
    Paul AC says:

    Danke, es war auf jeden Fall sehr informativ und ich wusste es nicht, wie sieht es den auf den kostenlosen Autobahnen aus?

    LG. Paul

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Hallo Paul, auf den kostenlosen Autobahnen kann der ADAC wie gewohnt Hilfe organisieren. Es gibt nur ein Problem bei den privaten Betreibern.
      Liebe Grüße!

      Antworten
  9. Claus
    Claus says:

    Dein Bericht hat mich bewegt, beim ADAC nachzufragen. Ich fahre ein Wohnmobil mit 4.9t und wollte vom ADAC nun mehr wissen. Die mir übermittelten Angaben vom ADAC beziehen sich jedoch (laut deren Aussagen) auf meinen seit über 30 Jahre alten Auslandsschutzbrief, dessen Bedingungen noch gültig sind, bei jüngeren Neuverträgen die Konditionen aber geändert wurden. So stehen mir alle Leistungen (auch Rücktransport ins Heimatland) wie beim PKW zu.
    Auszug aus der ADAC-Antwort; bezogen auf meinen „Alt-Vertrag“:

    „……..Darüber hinaus sind Wohnmobile versichert bis zu
    – einer Höhe von 3,20 m einschließlich Ladung und
    – einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 t.
    Der ADAC, der in Deutschland die Pannenhilfe als Serviceleistung erbringt, darf im Ausland keine
    eigene Pannenhilfeflotte unterhalten. Benötigt ein Mitglied im Ausland eine Pannenhilfe, so verweisen
    wir auf die im Inland vorhandenen Pannenhilfesysteme.
    Bei auftretenden Schwierigkeiten können sich unsere Mitglieder an unsere Notrufzentrale oder eine
    ADAC Notrufstation wenden. Diese können für das Mitglied nach Möglichkeit ein Abschleppunternehmen
    bzw. einen Pannenhelfer vermitteln.
    In Frankreich gibt es darüber hinaus eine Besonderheit auf der Autobahn:
    Die Autobahnen und Route express in Frankreich gehören privaten Autobahngesellschaften und
    werden von diesen verwaltet. Diese Autobahngesellschaften haben mit ausgewählten Firmen ver-
    traglich vereinbart, auf welchen Streckenabschnitten sie nach einem vorgegebenen Dienstplan zum
    Einsatz gerufen werden; die Kosten der Abschleppleistung wurden dort ebenfalls fest geregelt.
    Zur Vermittlung des abrufbereiten Pannendienstes ist ausschließlich die jeweilige Autobahnmeisterei
    oder Polizeidienststelle ermächtigt. Andere Stellen, z.B. die Notrufzentrale in München oder
    unsere Notrufstation in Lyon, dürfen noch nicht einmal einen Pannen-/Abschleppdienst auf franzö-
    sischen Autobahnen rufen bzw. vermitteln, sondern müssen auf die Notrufsäule verweisen.
    In diesem Fall können unserer Mitarbeiter erst tätig werden und unseren Mitgliedern hilfreich zur
    Seite stehen, wenn das Fahrzeug von der Autobahn oder der Route express gebracht wurde.
    Wir bitten um Verständnis, dass wir auf diese Regelung in Frankreich keinen Einfluss haben.“ …..

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Hallo Claus, vielen Dank für Deinen Kommentar. Das ist ja im Grunde das, was wir auch erfahren haben. Bezüglich der 3,20m Höhe gilt: inklusive Aufbauten!!! In unserem Fahrzeugschein steht was von 3,18 Meter, also knapp unter 3,20. Jedoch schon die großen Heki Dachfenster sprengen die 3.20m, wie auch die Sat Antenne und die Solarplatten… Alles nicht so einfach! Wir werden uns jetzt genauer mit dem Angebot der RMV befassen, Hubert hatte mir Info´s dazu gegeben. Allerdings muss man überall sehr genau hinschauen, denn oftmals werden Fahrzeuge, die älter als 5 Jahre sind, auch wieder von den Tarifen ausgeschlossen.
      Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt!

      Antworten
  10. Kossmann,Peter
    Kossmann,Peter says:

    Hallo Doreen,habe ACV+ADAC
    die ACV-Mitgliedschaft
    für Wohnmobile bis 7,5t

    Mit der Wohnmobil plus Mitgliedschaft bietet der ACV ein spezielles Mitgliedspaket für Besitzer von Wohn– und Reisemobilen an. Dieser Tarif beinhaltet neben der regulären ACV-Mitgliedschaft ein Sicherheitspaket für Fahrzeuge mit bis zu 7,5 t Gewicht. Die maximalen Maße betragen: Breite bis 2,55 m; Länge bis 10,00 m; Höhe bis 3,20 m.LG Pitter aus D,dorf

    Antworten
    • Doreen
      Doreen says:

      Hallo Peter, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Das werden wir uns mal genauer anschauen. Das Problem sind eben auch oftmals die 3,20m Höhe. Denn die sind mit allem was so oben drauf ist auf dem Dach (Antenne, Heki, Solarzellen)- wir sind auf jeden Fall höher als 3,20m.

      Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt!

      Antworten

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