Wenn Carsten und ich von der Provence sprechen, dann meinen wir meistens den Luberon. Ich zumindest. Denn ich bin total verliebt in diesen Landstrich.

Dabei ist es dort so, wie ich eigentlich gar nicht bin. Ich versuche es mal zu erklären.

Ich liebe das Meer – im Luberon gibt es Hügel, Berge, Flüsschen aber kein Meer.

Ich liebe lange Spaziergänge auf den Rheinwiesen in Düsseldorf – im Luberon laufe ich an Weinbergen und Feldern vorbei und durchquere Ortschaften.

Ich liebe Restaurants und Bars großer Metropolen wie Berlin, Hamburg London, New York – im Luberon genieße ich olle Bistros mit ausschließlich  französisch sprechendem Personal und fühle mich zu Hause.

Seit die Bücher von Peter Mayle mein Leben begleiten  ist der Luberon meine absolute Sehnsuchts Location. Im Grunde muss ich mindestens 1x mal im Jahr dorthin, sonst geht es mir nicht gut.

Allein dieser Geruch von Sonne, Honig und Lavendel, der einen begrüßt wenn man im Frühsommer in diese Region kommt, macht mich glücklich!

Aber es ist nicht nur das… Es ist auch die Art und Weise, wie dort gebaut wird, wie dort gekocht und gegessen wird, wie köstlich der Rosé aus dem Luberon ist und wie vielfältig die Natur und die Landschaft sind.

Abbaye Notre Dame Senanque

Ich werde im Luberon mehr Zeit verbringen!

Wer mich näher kennt oder hier genauer und zwischen den Zeilen liest der ahnt es längst: Es ist mein Traum für längere Zeit im Luberon verweilen zu können!

Ich arbeite hart daran ortsunabhängiger Arbeit nachgehen zu können, habe in den letzten Jahren viel er -und gelernt und viel Zeit investiert um eines Tages “remote” arbeiten zu können. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich immer mehr in diese Richtung – es ist gut wenn man sich selbst auch weiterbildet und dahingehend aufstellt. Denn mein Traum ist es ein Frühjahr/Frühsommer im Luberon verbringen zu können. Mit dem Wohnmobil oder in einem kleinen, typischen provenzalischen Häuschen.

Bis es dort zu heiß wird und man besser an die Westküste Portugals weiterzieht. Ich könnte mir aber auch vorstellen im Frühherbst dort anzureisen und einen schneereichen Winter unterhalb des Mont Ventoux zu verbringen. In einem kleinen Haus mit Kamin und umgeben von seltsamen Südfranzosen, deren Sprache ich nur ansatzweise verstehe. Muss das schön sein!

Man könnte die Tage nutzen um ein Buch zu schreiben, zur Besinnung zu kommen und vom Leben auszuspannen. Eigentlich ist es die perfekte Gegend für so etwas.

Wo ich doch eigentlich keine Städte, Orte, Dörfer mag und lieber draussen bin, in einsamer Natur…

Weil diese Orte einfach stressfrei und voller Lebensqualität sind.

Wenn du dir alleine nur einmal meine Auflistung über die schönsten Märkte der Provence ansiehst, dann wirst du sehr schnell erkennen, wie gesund und ursprünglich das Leben dort ist. Jedes noch so kleine “mini-Kaff” verfügt (zumindest im Sommer) über einen Wochenmarkt. Dieser ist seit Jahrhunderten Treffpunkt und sozialer Mittelpunkt der Bevölkerung des Luberon. Gab es in Deutschland auch mal und gibt es wieder mehr und mehr. Aber im Luberon werden wirklich noch Waren aus der Region verkauft. Wirklich im Luberon angebautes Obst und Gemüse. Tatsächlich noch vor Ort produzierter Käse, Wein, Wurst. Es werden Spezialitäten angeboten wie Cassoulet, Tapenade, Tomatenkuchen und Aprikosen-Lavendelkuchen oder auch dieses köstliche Lavendeleis!

Ausschnitt Markt Provence

Ausschnitt Markt Provence

Und anders als in Deutschland: Die Einwohner kaufen dort vor Ort ein! Es wird Wert auf Qualität gelegt, auf Regionalität und Frische. Warum die Tomaten aus Spanien im Intermarché kaufen, wenn man auch die aus der Provence oder ganz aus dem Süden von der Côte Azur kaufen kann? Ein günstigerer Preis ist für einen Provenzalen kein Argument! Dafür besitzt die Durchschnitts-Provenzalin bestimmt ⅔ weniger Schuhwerk, als so eine übliche Nordeuropäerin. Aber was soll man auch damit, in der Provence?

Wo die Sonne den Lavendel küsst und der Honig nach Rosmarin und Thymian schmeckt, weil die Bienen noch immer genug Nahrung finden.

Stierwurst auf dem Mark in Saintes Maries de la Mer

Stierwurst auf dem Mark in Saintes Maries de la Mer

Das Leben im Luberon ist einfach anders. Ich gestehe, ich habe bestimmt eine sehr romantische Vorstellung davon. Aber ich frage mich auch so oft: Warum dreht sich immer alles um Karriere und das Geld verdienen? Was hat mich wirklich nach Düsseldorf verschlagen? Warum lebe ich nicht schon seit Jahren da wo es wirklich schön ist? Wäre ich unglücklich, wenn ich in dieser traumhaften Kulisse meinen Lebensunterhalt damit verdienen würde, Baguettes in der örtlichen Patisserie zu verkaufen? Warum rennen alle in die Städte um ihr Glück zu finden? Liegt das Glück nicht näher, greifbarer im Luberon? Man kann doch eh nichts “mitnehmen” an irdischen Dingen? Warum tut man sich die Hektik der Großstadt und den Stress eines börsennotierten Unternehmens an?

Wer nicht versteht was ich meine, warum ich darüber nachdenke usw – dem empfehle ich diesen wundervollen Film: Ein gutes Jahr

So, genug philosophiert! Auf geht´s zu meinen 7 schönsten Dörfern des Luberon, Provence!

Wer gerne wandert, ist im Luberon Nationalpark genau richtig! Durch seine ocker haltige rote Erde, die als Rohstoff für Farbe gewonnen wird, wurde Roussillon einst bekannt. Die Römer erbauten dieses Dorf und bis ins 19. Jahrhundert war es das Zentrum des Ockerabbaus in Frankreich. Heute findet man dort nur noch eine Farbenfabrik, die man als Tourist besichtigen kann.

Roussillon gehört zu den Les plus Beaux Villages de France

Im ersten Weltkrieg versteckte sich Samuel Beckett dort in Roussillon (kann ich gut verstehen – und ich wäre auch direkt dort geblieben). Er setzte mit seinem Theaterstück “Warten auf Godot” dem Ort ein Denkmal.

Roussillon liegt im Norden des Luberon und eignet sich sehr gut als eine der ersten Etappen auf einer Reise in diese Region. Der Ortskern ist gemütlich-klein und man findet dort lediglich ein paar Künstlerateliers kleinere Lädchen.

Empfehlen möchte ich auch eine Tour durch den Colorado Provencal, den großen ockerfarbenen Steinbruch. Als wir dort waren hatte es die Tage zuvor viel geregnet (wie so oft, wenn ich in die Provence unterwegs bin) und mein kleiner weißer Terrier Stuart war nach der Wanderung wirklich knallorange…. Am Abend habe ich ihn auf dem Campingplatz heimlich in die Dusche verfrachtet und er musste mit mir duschen gehen 😉

Könnt ihr euch das vorstellen, so ein weißer Hund, der sich den ganzen Tag vor lauter “Schalk im Nacken” auf dem lehmhaltigen Boden gewälzt hat… Herrlich … nicht. 😉

Haus aus Lehmboden - Colorado Roussillon

Wandern ✩ im Luberon

Durch das ehemalige Abbaugebiet führt ein Wanderpfad, auf dem man das gesamte Geländer erkunden kann. Auf dem “Sentier des Ocres” lässt es sich gut laufen, du solltest vielleicht nicht gerade deine besten/neusten Wanderschuhe dafür nutzen denn diese werden nach dem Gang komplett orange sein. Der Wanderweg startet am Friedhof.

Camping

Camping Colorado in Rustrel 

Link zum Campingplatz Colorado Rustrel

Ich  würde Uzés als unerkannte Perle bezeichnen. In den meisten Reiseführern ist dieser Ort kein Thema aber kaum ist man in der Provence angekommen, wird man oft gefragt, ob man denn schon dort gewesen ist. Warum, ganz klar: Uzés ist  bekannt für:

  • seinen traumhaften Markt
  • seinen runden Glockenturm
  • den Herzogpalast
  • die Cathedrale St. Theodorit,
  • die barocke Kirche Saint Etienne und
  • den Bischofspalast

Ja, du liest richtig! All das findet sich in dem verträumten Örtchen Uzés mit gerade einmal 8540 Einwohnern!

Camping

Más de Rey, in der Nähe von Uzés

Link zum Campingplatz

Hinweis

Du solltest auf jeden Fall etwas “kleines Fahrbares” dabei haben, wenn du in den Luberon, die Provence reist. Besonders dann, wenn du mit dem Wohnmobil unterwegs bist. Die engen Strassen und Gassen eignen sich nicht unbedingt für Ausflüge mit großen Wohnmobilen. Auf meiner Mädelstour mit Franka waren wir mit einem Kastenwagen unterwegs und das war wirklich super gut. Über unsere Reise in die Provence und an die Côte Azur kannst du auch auf dieser Webseite nachlesen!

Ansonsten bleibt zu sagen, dass die Provence das Radfahr-Mekka ist. Die Tours de France ist sicherlich nicht unschuldig daran. Du solltest also auf jeden Fall die Fahrräder mitnehmen. Oder ein Zweirad. Das ist natürlich auch richtig super um von Ort zu Ort zu cruisen. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, kommst du am besten mit dem PKW in den Luberon und mietest dich auf einem schönen Campingplatz in ein Mobile Home ein.  Nicht zu verachten sind natürlich auch die Hotels in der Gegend. Aber für einen Provence – Urlaub im Hotel muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen!

Gordes ist wahrscheinlich einer der schönsten Orte in der Provence. Die Architektur ist wirklich der Hammer! Klar, es ist mega touristisch, aber es ist auch wunderschön. Mein Traum wäre ein Haus dort in der Nähe, mit Blick auf Gordes, was nämlich einzigartig und paradiesisch am Felsen hängt und in die Höhe ragt! Das Felsendorf ist ein sehr bekanntes und atemberaubendes Fotomotiv und darf auf deiner Reise in diese Gegend auf keinen Fall fehlen!

Tatsächlich verdankt Gordes seinen heutigen Look einer Reihe von Künstlern, die Gordes entdeckten und liebevoll restaurierten.

Direkt im Herzen des Ortes erwartet dich das Chateáu de Gordes und am Marktplatz wirst du auf das Restaurant La Renaissance treffen, was in meinem Lieblingsfilm Mein Jahr in der Provence als das Restaurant von Fanny Chenal bekannt wurde.

Wer diesen Film ebenso sehr liebt wie ich, sollte sich den Weg hinein ins Renaissance besser sparen, denn wer eine chice Französin und erstklassige Küche erwartet, wird schwer enttäuscht sein.

Seit Ridley Scott mit seinem Film die Provence zu einem Touristenmagneten gemacht hat, ist das La Renaissance die reinste Turi- Abzocke. Unfreundliche Kellner und absolut durchschnittliche Küche. Mal eben anhalten für ein Foto reicht vollkommen!

Auch wenn die Anreise und die Parksituation in Gordes recht abenteuerlich ist, du solltest es dir nicht entgehen lassen! Am Fuße des Ortes gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Dort kannst du auch dein Wohnmobil abstellen.

Theoretisch.

Praktisch ist es so, dass dieser Platz stets gut belegt ist und ich mir nicht vorstellen möchte, wie man mit einem Wohnmobil (größer als ein Kastenwagen) dort rangieren möchte. Du hast natürlich die Möglichkeit sehr früh am Morgen anzureisen, dann kannst du den Tag in Gordes verbringen und dort auf dem Platz vielleicht eine Nacht stehen bleiben.

Wenn du mit dem Fahrrad nach Gordes hoch fährst, kommst du sicherlich ganz gut ans Strampeln. Mit der Vespa oder dem Motorrad ist es im Hochsommer sicherlich ein absoluter Genuss dort durch die Gegend zu cruisen!

Bories:

Bories nennt man tonnenförmige, einfache Steinhütten die rund um den Ort Gordes zu finden sind. Sie wurden durch mörtelloses Aufschichten unbehauener Steine errichtet. Wahrscheinlich so im 17./18. Jahrhundert. Ganz klar ist das nicht und kann auch nicht wirklich nachvollzogen werden.

Dieser “Steinlook” durchzieht die gesamte Gegend rund um Gordes! Die Bories wurden bis zu Beginn des 20. Jahrhundert von Schafhirten als Behausung genutzt. 2 km südwestlich von Gordes wurde eine komplette Ansammlung mehrerer Bories gefunden und nennt sich heute: Village de Bories 

Link:  http://levillagedesbories.com/

Camping:

Camping des Sources oberhalb von Gordes ist ein absoluter Traum!

Link zum Campingplatz

Ich habe mich wirklich selten auf einem Campingplatz so wohl gefühlt! Erst einmal ist er mega sauber und gepflegt, dann hat er wirklich kuschelige Parzellen und einen RIESEN POOL mit Blick über den Luberon.

Nachteil: die Zufahrt! Ich wage zu behaupten, dass der Campingplatz mit einem Womo über 3,5 Tonnen arg schwer befahrbar ist. Die Zufahrtswege sind nämlich eher so schmale Rundwege, welche von Bäumen gesäumt sind, was tiefhängende Äste mit sich bringt.

Ich war ja damals mit Kastenwagen unterwegs aber auch dafür war die Zufahrt von der Hauptstrasse zum Camping echt abenteuerlich. Wir haben das so gelöst, dass meine Freundin Franka vorgelaufen ist und oben die Abreisenden gebeten hat zu warten. Die waren auch recht froh darüber denn der Weg ist eindeutig nicht zweispurig!

Außerdem ist der Weg ins Tal nach Gordes echt nicht nah, aber es war uns allemal lieber zu Fuß zu gehen, als nochmal den Weg hinab und wieder hinauf zu nehmen.

Ein paar nette Hotels mit Blick auf Gordes:

Links:

Jas de Gordes

Hotel Les Bories

Luxe Spa Gordes

Petite Palais

Auch Les Baux ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Es wird von einer Burgruine umgeben, die die größte in Frankreich zu sein scheint.

Le Baux, den Namen hat das Dorf vom Abbau eines braun-violetten Minerals, Bauxit genannt. Bauxit wurde im Jahr 1822 dort entdeckt und gab der Siedlung seinen heutigen Namen. Bauxit enthält eine Aluminiumverbindung, die aber mit der zunehmenden Globalisierung immer mehr an Bedeutung verlor.

Also, der Abbau von Bauxit in Europa ist heute unrentabel und wurde somit eingestellt.

Les Baux liegt unglaublich schön, eingearbeitet in Stein und Grün und ist, wie auch schon Gordes, am Hang gelegen. Es ist einfach so anders, als wir es hier in Deutschland kennen. Die gesamte Gegend ist meiner Meinung nach einfach spektakulär und total einzigartig.

Welche Sehenswürdigkeiten soll ich hier aufzählen, Les Baux hat so viele davon!

Wenn du nach Les Baux kommst, kannst du diese historischen Bauwerke bestaunen:

  • das Cháteau des Baux
  • die Pfarrkirche St. Vincent
  • die Kapelle Sainte-Catherine
  • Die romanische Kapelle Saint-Blaise.
  • Das Museum Musée du Château des Baux

Camping:

Direkt in Le Baux gibt es natürlich keinen Campingplatz. In der Provence liegen die Plätze normalerweise schön ländlich. Besucht doch den Camping Les Romarins und startet eure Touren in den Luberon von dort.

Link Camping Les Romarins

Bonnieux ist am Rande des Luberon gelegen und ebenfalls eines meiner Sehnsuchtsorte. Das Dorfbild wird geprägt von drei Kirchen und den Resten einer Stadtbefestigung aus dem 129. Jahrhundert. Die Häuser vereinen Romanik und Gotik und der Ort für seine engen Gassen bekannt.

Bevor es nach Bonnieux hoch geht, gibt es einen etwas größeren Parkplatz am Kreisverkehr. Dort könnte man das Wohnmobil stehen lassen und mit dem Rad weiter hinauf fahren, oder zu Fuß gehen.  Wer der Straßenbeschilderung folgt, kommt unweigerlich am Cháteau Leys Eydins und am Cháteau La Canorgue vorbei. Beide Weingüter sind die Haupt-Schauplätze des Filmes von Ridley Scott – A good year – geschrieben von Peter Mayle.

Ich habe natürlich beide Cháteaus besucht und Wein gekauft. Der Anbau ist bei beiden biodynamisch und der Weißwein sowie der Rosé sind eine wahre Köstlichkeit.

Wer den Film gesehen hat, nimmt auf jeden Fall noch mindestens eine Flasche Le Coin Perdu mit, lässt ihn aber noch mindestens 3 Jahre kalt und trocken liegen, damit er sich entwickeln kann. Ja genau, Le Coin Perdu gibt es tatsächlich und ist keine reine Erfindung von Peter Mayle.

Wer Bonnieux besucht, darf natürlich Lacoste und das entsprechende Cháteau auch nicht links liegen lassen.

Sehenswürdigkeiten:

Die Stadtmauer von Lacoste und die Steinbogenbrücke aus dem aus dem Jahr 3 vor Christus.

L´Isle sur la Sorgue ist eine Kleinstadt die, wie man schon am Namen erkennen kann, von dem provenzalischen Fluss Sorgue durchflossen wird.

Sie ist dafür bekannt, den schönsten und größten Markt der Provence zu beherbergen und natürlich für den riesigen Antiquitätenmarkt, der während der Ostertage stattfindet und sich durch den gesamten Ort zieht.

Über 300! Antiquitätenhändler haben hier stets geöffnet (Freitag-Sonntag). Besonders toll finde ich persönlich die Antiquitätenmärkte an Ostern und am 15. August.

Der Stadtkern ist geprägt von etlichen schönen Cafés und Restaurants, vom örtlichen Campingplatz läuft man immer entlang des Flusses ins Städtchen.

Wer den Weg zu Fuß in die Stadt nimmt wird begeistert sein. Mir zumindest geht es jedes Mal wieder so. Sämtliche Häuser am Flussufer haben einen Anleger für ein Bötchen oder eine kleine Treppe direkt ins Wasser. Im Sommer habe ich dort des öfteren auch Anwohner baden sehen. Da die Quelle der Sorge/Fontaine de Vaucluse  unweit entfernt ist, kannst du dir ja sicherlich vorstellen, wie eiskalt das Wasser ist!

Wenn du in Isle sur la Sorgue bist, dann besuche unbedingt das kleine Restaurant von Daniel Hebet Le Jardin du Quai ! Bei meinem letzten Besuch haben die freundlichen Damen vom Campingplatz für uns einen Tisch reserviert.

Camping:

Camping Airotel La Sorguette – 871, route d’Apt – 84800 L’isle-sur-la-Sorgue

Link zum Campingplatz La Sorguette

Ich gebe zu, La Sorguette ist nicht der schönste Campingplatz auf meinen Reisen durch die Provence, aber für mich hat er durchaus seinen Reiz.

Er ist sehr romantisch entlang der Sorgue gelegen und durch einen Hinterausgang kommt man sehr schnell mit den Hunden an die Flussauen, kann dort relaxen und Hund (und Mensch) können, wenn gewünscht, für eine Abkühlung ins Wasser springen.

Mir ist es einfach wichtig, dass ein Campingplatz eine gute Hunderunde hat und ich nicht erst ewig an viel befahrenen Straßen entlang gehen muss.

An der Rezeption von La Sorguette wird deutsch gesprochen, in der Saison sollte auf jeden Fall reserviert werden!

Die Zufahrt zum Camping ist super ausgebaut und eignet sich bestens für größere Fahrzeuge. Wenn du dort einen Platz buchst und ein größeres Wohnmobil fährst, solltest du das auf jeden Fall dazusagen. Denn einige Plätze sind zwar gemütlich von Hecken umgeben, aber es ist schwierig aufzufahren und einzuparken. Da sollte man dir schon einen Platz zuweisen, auf dem du gut einparken kannst.

Spezialitäten

Du solltest unbedingt das Spezialgeschäft Les Delices du Luberon besuchen und dir ein paar regionale Köstlichkeiten für deinen Abend im Schatten vorm Wohnmobil zulegen. Frage unbedingt nach dem Olivenöl auf schwarzen Oliven! Dies gibt es in verschiedenen Größen, aber auf jeden Fall im Kanister (klein und groß). Dies ist eine Geschmacksexplosition sondersgleichen!

schwarzes Olivenöl hier kaufen (Link)

Saint Rémy, die Geburtsstadt von Nostradamus ist ein besonders schönes Reiseziel und eignet sich bestens als erster Stopp für deine Reise in die wundervolle Provence.

Saint Rémy wird auch gerne als die Hauptstadt der Lebensart bezeichnet denn dort findest du alles was dein Herz begehrt.

Kunst, Kultur, kleine Guesthäuser, tolle Campingplätze, Wandermöglichkeiten von Landschaften, die schon van Gogh verewigt hat und nicht zu vergessen die hervorragenden provenzalischen Produkte wie Olivenöl, Tapenade, Melonen und Weine.

Extra erwähnen möchte ich auch die Nähe zu Glanum, die größte antike römische Ausgrabungsstätte der Provence.

Glanum:

Link zu Glanum

Campinplätze:

Park de la Bastide

Camping a la Ferme

Camping Monplaisir

Ich hoffe, dir hat mein kleiner Ausflug in den Luberon gefallen!

Es ist so eine unglaublich inspirierende Gegend – ab in Auto, Womo, den Flieger und los gehts!

Keine Angst vor der Sprache! Du kommst auf jeden Fall auch ohne Französischkenntnisse weiter, versprochen!

Kennst du eigentlich meinen Bericht über meine 7 liebsten Campingplätze der Provence? 

Tipp: Du kannst Campingplätze auch nutzen, wenn du kein Wohnmobil oder Zelt hast. Die meisten Plätze bieten Mietchalets, die komplett ausgestattet sind. Das tolle an den Chalets auf den Campingplätzen ist, dass du, genau wie wir Camper, so unglaublich nah an der Natur sein kannst. Urlaub auf dem V

Campingplatz ist einfach ein Traum!

Hol dir hier unbedingt meinen  übersichtlichen Download „Die Märkte der Provence“.

Link zum Instagram Kanal von Marcel Tapp

Love & Peace,

Doreen


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