zeigt Meer und Hängematte
12 Traumstrände für Wild Camping in Portugal ★ Mit dem Wohnmobil unterwegs .
#camping #portugal #wildcamping

 

 

Ich verrate Dir meine 12 liebsten Übernachtungsplätze zum Freistehen in Portugal 

 

Jeder, der mich ein bisschen kennt weiß, wie gerne ich in Portugal unterwegs bin. Portugal ist, neben Frankreich, meine absolute Lieblingsdestination. Und ja, es ist ein wahnsinnig weiter Weg dort hin, aber er lohnt sich.

 

Ganz häufig erreichen mich Nachrichten von Lesern, die sich diese weite Reise für „später“ aufheben wollen und hier einfach schon mal mitlesen… Ich empfehle Euch, tut es nicht. Nehmt Euch mal 3-4 Wochen Urlaub und reist einfach los!

 

Da meine Reisen ja irgendwie finanziert werden müssen,  komme ich nicht umhin einem 40 Stunden Job nachzugehen. Das bringt dann eben auch weniger Urlaub als gewünscht mit sich. Wahrscheinlich lege ich deshalb im Urlaub so viel Wert auf Individualität, Ruhe und einen schönen Ausblick wenn ich morgens aufwache. Eben genau das kann mir Portugal bieten! Tolle, verwunschene Strände – an denen man gut mal für 1-2 Nächte übernachten kann.

 

Du bekommst hier von mir meine liebsten Plätze in Portugal zum Übernachten. Aber bedenke: verhalte Dich respektvoll der Natur gegenüber, nimm Deinen Müll mit und benutze Deine eigene Toilette! Die meisten von mir hier genannten Strandplätze liegen im Naturschutzgebiet Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. 

 

Wichtig war mir auch, dass diese Plätze mit großen Wohnmobilen (8m+ plus) gut anzufahren sind.

 

Was bedeutet frei stehen?

 

Du stehst hier bei meinen Tipps überwiegend auf Strandparkplätzen. Dies bedeutet, es gibt gar keinen Service. Wenn Du Glück hast, gibt es ein Restaurant oder Café,in dem Du Dich aufhalten kannst.

 

Kein Wasser, kein Strom, keine sanitären Einrichtungen. Eben Freiheit pur. Damit dies so bleibt und die Portugiesen nicht irgendwann komplett die Nase voll haben von „Menschen in Bussen“ geht bitte sorgsam mit der Natur um und probiert FREISTEHEN gar nicht erst in der Hauptsaison!

 

Du möchtest Campingplätze komplett meiden?

 

Dann notiere Dir die Intermarche´s, die auf Deinem Weg liegen. Hier findest Du oftmals die Möglichkeit zum Ver- und Entsorgen sowie Waschmaschine & Trockner. Du siehst, Portugal ist auf uns eingestellt!

 

Schön wäre es auch, wenn Du ab und an mal ein Restaurant oder Café aufsuchen würdest, vor allem wenn Du an einem Strand mit eben so einem Angebot stehst.  So langsam erkennen nämlich selbst die Portugiesen die wirtschaftliche Kraft die von uns Campern ausgeht. Klar, auch wenn man beim Lidl einkauft hinterlässt man „Money“, aber unterstützt doch bitte die kleinen privaten Gastronomen. So teuer ist das in Portugal ja nun wirklich nicht.

 

Ich danke Dir dafür!

 

Grundsätzliches zum Freistehen:

 

Ich werde hier nicht großartig auf die rechtlichen Richtlinien zum Übernachten außerhalb von Campingplätzen in Portugal eingehen. Jeder weiß, dass es nicht gestattet ist. Auch das klassische „Schlafen zum Wiederherstellen er Fahrtüchtigkeit“ ist mit Vorsicht zu geniessen.

 

Alle Plätze, die ich Dir hier empfehle sind illegal was das Übernachten betrifft,  sei Dir dessen immer bewusst. Es wird derzeit (noch) geduldet. Wie lange, dass hängt zum Großteil VON UNS ab!

 

Hier ein paar Grundregeln, an die man sich beim Wildcamping auf jeden Fall halten sollte:

 

 

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Praia do Norte – Nazaré 

 

Praia do Norté, Paradies zum Freistehen in Portugal

Nazaré – Praia do Norte ©moedas1 / Fotolia

 

Praia do Norte, Nazaré / GPS: 39.613210,-9.0850.88

 

Wer sich entscheidet einmal nach Portugal zu reisen um dort auch ab und an frei zu stehen, der sollte, vor allem in den Wintermonaten, unbedingt in Nazaré starten. Der Praia do Norte ist der absolute HotSpot der Surfergemeinde und bietet spektakuläre Ausblicke auf wahnsinnig gute Surfer & Surfabenteuer!

 

Gerade mein erster Tipp hat eine relativ schmale Zufahrt. Schau es Dir über Google Earth an und entscheide selbst, ob dieser Weg für Dich relevant ist. Camper mit kleineren Wohnmobilen oder Kastenwagen werden kein Problem haben zum Praia zu kommen.

 

Du findest dort einen unbefestigten, kleinen Strandparkplatz vor, wer es abgelegener mag verzieht sich in den nahe gelegenen Wald zum Campen. Praia do Norte bietet atemberaubende Wellen, beste Luft und eine Gischt, die ihresgleichen sucht. Mein absoluter Tipp für eine Tour entlang der Atlantikküste!

 

Comporta Beach – Setubal

 

Einmal Freistehen in Portugal am Comporta und morgens ins Comporta Café

Strandcafe in Comporta, Portugal ©Monika / Fotolia

 

Comporta, Setubal / GPS  38.3821294,-8.801311

 

Comporta ist einer der tollsten, weitesten & gepflegtesten Strände, die ich in Portugal bisher gesehen habe. Hier, sicherlich aufgrund der Nähe zu Lissabon, triffst Du auf einen sehr gut bewirtschafteten Strand mit gleich zwei hochwertigen Restaurants.

Comporta Café und Ilha do Arroz.

Beide Restaurants bieten vorzügliche Qualität zu einem angemessenen Preis, soll heißen – es sind keine billigen Strandbuden. Dafür sitzt Du aber auch an toll eingedeckten Tischen und bekommst frischen Fisch direkt aus dem Meer.

 

Auch hier gilt, Zufahrt super und 1- 2 Nächte in der Nebensaison sind kein Problem (Quelle – Anwohner in Comporta). Ein köstliches Abendessen in einem der Restaurants hilft sicher auch den Ruf der Wohnmobilisten als sogenannte „Sparbrötchen“ zu verbessern.

 

Praia do Carvalhal – Praia do Pego

 

Cravalhal Beach, Freistehen in der Mitte Portugals

Carvalhal Beach, Mitte Portugal ©inacio pires / Fotolia

 

Langgezogene Dünen, endlose Weite & hohe Wellen – das ist der Praia do Carvalhal! Dieser Strand könnte einer Deiner ersten Stopps auf dem Weg von Nazaré zur Algarve sein. Praia do Carvalhal befindet sich ca 1 Stunde von Lissabon entfernt und ist dementsprechend „bewirtschaftet“. Carvalhal & Praia do Pego sind keine Hippiestrände. Hier findest Du das klassische Strandprogramm. Liegestühle, Sonnenschirm und ein erstklassiges Restaurant.

 

Ich habe mir auch hier von einem befreundeten Anwohner bestätigen lassen, dass man ohne weiteres die Strandparkplätze zum Übernachten verwenden kann – sicherlich nicht in der Hauptsaison. Solange Du nicht Deine Campingausrüstung rausstellst und Dir vielleicht sogar ein tolles Abendessen im Restaurant mit Meerblick gönnst, sollte alles gut sein.

 

Praia do Amado – Carrapateira

 

DER Strand für alle die zum Freistehen nach Portugal kommen - Praia do Amado

Portugal – Algarve – Praia do Amado ©tagstiles.com / Fotolia

 

Praia do Amado – Westküste / GPS: 37.165981, -8.90188

 

Hier stehst Du an DEM Surferstrand der Westküste auf einem RIESIGEN Strandparkplatz. Also ich sag mal, 200 Wohnmobile passen hier bestimmt hin. Dieser Strand wird nicht nur in der Nebensaison zum „wohnen“ und leben genutzt. Ich wette, hier gibt es einige Spezialisten, die sich ganzjährig eingerichtet haben.

 

Neben den typischen Surfer – Bussen finden sich auch Fahrzeuge aller Art, teilweise mit Kind & Hund. Ich meine, etliche junge Familien verbringen ihre Elternzeit hier. Entsprechend cool und relaxt geht es zu.

 

Praia do Amado liegt recht abgelegen von ALLEM, also packt Euch den Kühlschrank voll und habt genug Grillkohle dabei. Du möchtest SURFEN lernen? Dann bist Du hier im Surfschulen Mekka angekommen. Herzlichen Glückwunsch und TRAU DICH AUFS BRETT!

 

Praia do Bordeira – Carrapateira

 

Absoluter Lieblingsplace zum Freistehen in Portugal, Bordeira - Westküste

Freistehen an der Lagune Carrapateira

 

Praia do Bordeira, Westküste / GPS: 37° 12′ N , 8° 52′ W

 

Ich kann eigentlich nicht nach Portugal reisen, ohne mindestens eine Nacht an der Lagune in Carrapateira zu schlafen. Es ist ein magischer Ort für mich.

 

Dieser Strand liegt nicht so ganz weit abgelegen, aber dennoch  im Hinterland von Carrapateira – Vila do Bispo. Es ist ein hübsches, kleines Örtchen an der Westküste und bietet im Grunde alles, was man so braucht. Inklusive kleiner Restaurants und Pastelarias. Du kannst also Deinen Abend im Ort verbringen und dann später raus fahren zum Strand und dort übernachten.

 

Andererseits kannst Du Dir aber auch etwas zum Grillen einpacken und schön die halbe Nacht vorm Womo an der Lagune zubringen. Meist wirst Du umgeben sein von Hippies, Surfern, Aussteigern und mindestens einer davon hat eine Gitarre dabei und oftmals gibt es auch das klassische Lagerfeuer. Sollte es sehr heiß sein, wird sich Dein Hund dort ebenfalls sehr wohl fühlen, denn die Lagune lädt dazu ein, lange Bahnen zu schwimmen. Normalerweise ist es ja von Vorteil wenn die Hunde am Atlantik etwas härter gesotten sind, denn die Wellen sind meist nicht ganz ohne… Anders allerdings hier an der Lagune. Total glattes Wasser!

Ein Fußmarsch durch das flache Wasser der Lagune bringt Dich übrigens an den überwältigenden Strand Praia do Bordeira. Als Abkürzung sozusagen.

 

Mein Top Tipp zum Freistehen in Portugal im Hinterland der Algarve!

 

Praia do Cordoama – Vila do Bispo

 

Freisehen in Portugal bei tosendem Meeresrauschen, Cordoama Westküste

Freistehen in Portugal – Praia do Cordoama

 

Praia do Cordoama, Westküste // GPS: 37° 6′ 32.88″, -8° 56′ 9.24

 

Ach, einer meiner absoluten Lieblingsstrände! Ich erinnere mich immer gerne zurück an meine erste Nacht dort in unserem schönen alten Hymer-Schätzchen. Es war so dunkel, das kann man sich nicht vorstellen! Kein Mond, kein Handyempfang… Aber ein Sternenhimmel zum Dahinschmelzen!

 

Den Praia do Cordoama kannst Du super unproblematisch mit Deinem großen Wohnmobil anfahren. Wir kommen meist in der Nacht dort an und es ist auch im Dunklen kein Problem.

 

Wenn das tobende Meer Dich lange schlafen lässt, kannst Du morgens Deinen ersten Kaffee auf der Terrasse des Restaurants genießen. Der Strand ist riesig und auch Dein Hund wird sich über die unglaubliche Breite des Strandes freuen. Schick mir Energie und Licht, wenn mein Bericht Dich inspiriert und Du dort Deine erste morgendliche Joggingrunde drehst  🙂

 

Praia do Castelejo – Vila do Bispo

 

Freistehen in Portugal und Sonnenuntergänge- Castelejo, Westküste

Praia do Castelejo, Portugal

 

Praia do Castelejo, Westküste / GPS: 37.10201, -8.944796

 

Castelejo ist die andere Seite von Corodama, allerdings ist die Zufahrt nicht so komfortabel wie hinunter zu Cordoama. Große Womo´s – bitte rüber zum Cordoama. Ihr könnt, wenn Ihr am Cordoama seit und nach links lauft, bis zum Praia do Castelejo durch laufen.

 

Der Vorteil von Castelejo?

Der SONNENUNTERGANG!!! HIER fällt die Sonne direkt ins´s Meer. Das ist wirklich ein Traum!!! Solltest Du also, wie so viele, zum Sonnenuntergang rüber zum Castelejo spazieren, dann vergiss bitte nicht eine gute Taschenlampe einzupacken, denn der Rückweg wird garantiert schwarz -)

Es sei noch anzumerken, dass Castelejo eine coole Strandbar hat, wo man gut sitzen, essen und den Sonnenuntergang beobachten kann.

 

Praia da Ingrina – Sagres

 

Frei Stehen in Portugal an einer tollen kleine Bucht - Praia da Ingrina

Praia da Ingrina, Portugal ©ronstik / Fotolia

 

Praia da Ingrina, Algarve / GPS: 37°3’0″ N und 8°52’60“ W

 

Zum Praia da Ingrina fahre ich vorzugsweise, wenn ich mal ein paar Stunden in einem Restaurant mit Meerblick verbringen will. Hier steht nämlich die portugiesische Oma noch in der Küche und bereitet den Fisch ganz traditionell zu. Ausserdem kann man dort (fast immer) den tollen GARUPA  (Zackenbarsch) zu Essen bekommen und dieser Fisch ist ein echtes Highlight.

 

Die Anfahrt von Sagres aus ist problemlos, die letzten paar hundert Meter wird die Strasse allerdings recht schmal (wie so oft in der Algarve Region). Du musst einfach Ruhe bewahren wenn Gegenverkehr kommt – es ist noch kein Wohnmobil stecken geblieben. Vielleicht beruhigt es Dich ja wenn ich Dir erzähle, dass es oberhalb vom Strand einen kleinen Campingplatz gibt. Also, kein Problem den Weg dahin zu nehmen!

 

Zwischen Strand und Campingplatz gibt es ein kleines Plateau mit Schotterpiste ins Hinterland. Dort kann man sehr gut ein paar Tage stehen und bei Meeresrauschen einschlafen. Die Bucht ist, für Algarve – Verhältnisse, eher klein geraten und große Wellen kommen dort auch nicht an. Wenn Du also eine Bucht zum „Bahnen ziehen“ suchst, bist Du hier richtig.

Ein absolut traumhaftes Fleckchen zum Freistehen an der Algarve!

 

Praia do Zavial – Sagres

 

Surfer an Zavial Beach, ein Hippie Mekka zum Freistehen in Portugal

Surfer an Zavial Beach ©pkazmierczak / Fotolia

 

Praia do Zavial, Algarve / GPS: N 37º 3′ 27.68” , W 8º 53′ 10.52”

 

Zavial ist eine kleine Bucht auf dem Weg von Lagos nach Sagres. Die Anfahrt ist völlig unproblematisch und bequem. In der Nähe des Strandes befinden sich etliche Villen und Ferienhäuser. Zavial ist eine der besten Wohnlagen an der Algarve. Dementsprechend gut ist auch das Restaurant am Strand.

 

 Zavial gehört zu den Stränden, an denen FKK gestattet, aber nicht Pflicht ist. Das hat sicherlich auch zur Folge, dass auch hier die Aussteiger das Regime in die Hand genommen haben, vorzugsweise in den Nebensaisons.

Auch die Villa vom PURE SURFCAMP befindet sich in der Nähe dieses Strandes. Wer surfen möchte oder den Surfern zusehen, für den ist Zavial immer einen Ausflug wert!

 

Praia das FURNAS – Sagres

 

Mit Hippies Frei Stehen in Portugal Furnas - Algarve

Hippie Stand Furnas – Algarve © Mauro Rodrigues / Fotolia

 

Praia das Furnas, Algarve / GPS: 37.056664, -8.854977

 

Auch Furnas ist als Hippie Strand bekannt. Hier findest Du, wie auch am Strand Barranco etliche Aussteiger und alternativ lebende Menschen. Eigentlich sollte sich jeder Mensch einige Zeit im Jahr einmal mit dieser Art zu Leben auseinander setzen. Das sortiert die Werte wieder neu und ich kann sagen, MONEY ist hier nicht das höchste Gut.

 

Furnas ist umgeben von einigen Höhlen. Das ist tagsüber gut um die Hunde in den Schatten zu legen, manchmal denke ich jedoch, dass zu gewissen Jahreszeiten dort Aussteiger drin wohnen… Ist nur so eine Vermutung. Furnas ist aufgrund seiner sehr abgelegenen Lage offiziell als FKK eingestuft. Wer also mag, kann hier alle Hüllen fallen lassen – muss aber nicht.

 

Für mich ist die Anfahrt mehr als abenteuerlich. Meine Empfehlung ist deshalb NICHT das Wohnmobil zu nehmen, sondern lieber auf´s Motorrad, Roller, Fahrrad, Mietwagen umzusteigen. Aber natürlich ist es so, dass an Furnas größere und kleinere Wohnmobile stehen. Man muss sich eben nur trauen!

 

Praia do Barranco – Sagres

 

Goldener Strand am Praia do Barranco - Freistehen in Portugal

Praia do Barranco – Portugal – Algarve © pkazmierczak /Fotolia

 

Praia do Barranco, Algarve / GPS 37.0375298,-8.8934408

 

Die halbrunde Bucht des Praia do Barranco liegt sehr versteckt und ist ein sehr individuelles Fleckchen Erde. Wann immer ich dort war, ob im Juli oder außerhalb der Saison, ich bin dort bisher nie auf „normale“ Touristen getroffen.

 

Barranco ist fest in Hippie-Hand. Du wirst dort auf eine Vielzahl diverser ausgebauter Busse treffen. Teilweise sehen die Bewohner schon so aus, als wären sie seit Monaten dort stecken geblieben. Es wird immer gemunkelt und diskutiert, ob dieser Strand irgendwann mal „geräumt“ wird, aber bisher ist alles soweit safe. Das tolle am Barranco ist, auch für Hippie – Familien mit Kind, dass es relativ flach ins Wasser geht. Klar ist aber dennoch, hier ist Atlantik und die Kinder sollten nur unter Aufsicht in´s Wasser! Mein Stuart, begeisterter Schwimm-Terrier, liebt Barranco über alles!!!

 

Auch hier muss ich ehrlicherweise sagen, die Zufahrt ist speziell. Ja, es geht mit großen Mobilen, aber man muss sich trauen. Es gilt aber auch hier: stecken geblieben ist noch keiner 🙂

 

Praia do Burgau – Sagres

 

Erlaubtes Freistehen am Strand in Portugal - Praia do Burgau

Frei stehen Burgau

 

Praia do Burgau, Algarve / GPS: 37.072068, -8.773381

 

Auch dieser Strand ist so eine kleine traumhafte Bucht,  die ich Dir ausdrücklich empfehlen möchte denn:

 

Seit 2016 gibt es dort tatsächlich eingerichtete Wohnmobil Stellplätze!

 

Die Stellplätze sind markiert! Sehr vorbildlich wie ich finde! Ich hoffe, das Beispiel macht Schule und in Zukunft werden an der Algarve weitere tolle Stellplätze an Stränden eingerichtet.

 

Rund um den Strand ist es hügelig, fast bergig. Es ist die bekannte Felsalgarve auf die Du hier triffst. Mit dem Wohnmobil würde ich diese Steigungen rings herum jetzt nicht unbedingt fahren, aber der eine oder andere Aussteiger versteckt sich mit seinem Aussteiger – Bus schon in den Hügeln der Felsalgarve. Alles total alternativ hier – herrlich zum Ausspannen und runter kommen!

 

 

Servicestellen für Camper an Intermarche´s / damit kannst Du entspannt freistehen in Portugal

 

Ich lasse Dir hier einen Link zu Google Maps, in dem Du alle möglichen Supermärkte an der Küste Portugals siehst. Inklusive derer mit Waschmaschine & Trockner!

 

Update Oktober 2017

Im 2016 hat das Freistehen in Portugal derart Überhand genommen, dass nun auch der letze Anwohner total genervt ist.  Ungestraftes Freistehen ist inzwischen eine Seltenheit geworden. Gerade an den Stränden wird es leider vorzugsweise geahndet.

Wenn Du es dennoch riskieren möchtest an Strandparkplätzen zu übernachten, dann verhalte dich so unauffällig wie möglich, nimm deinen Müll mit und benutze bitte deine eigene Toilette und leere diese bitte auch an den zahlreichen Entsorgungsstationen der Algarve aus.

Bei meiner Freundin Isabel von Isas Womo kannst Du in einem aktuellen  Artikel zur Freisteh-Situation derzeit nachlesen, was Stand der Dinge September 2017 ist.

 

Ich freue mich, wenn Dir mein Lieblingsreiseland ebenso gefällt wie mir. Vielleicht hast Du für mich ja noch den einen oder anderen Strand-Übernachtungstipp – dann kommentiere das doch bitte hier unter dem Beitrag. Ich freue mich auf Deine Erfahrungen und Anmerkungen!

 

Meinen Reisen kannst Du auf Instagram Live folgen:

 

Kennst Du schon meine Tipps für ein unwiderstehliches Wochenende in Sagres? Und kennst Du schon den schnellsten (fast) mautfreien Weg an die Algarve? Hier sind meine 15 Gründe, warum Portugal das perfekte Urlaubsland ist.

 

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Wir sehen uns? In Portugal?

 

Love & Peace, Doreen 

 

Fotocredit Titelbild:

Fotolia Datei: #93271614 | Urheber: ronstik

 

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32 Kommentare
  1. Ulli sagte:

    Traumhaft, wir haben in 2017 fast alle deine genannten Orte besucht, ohne Deinen Bericht gelesen zu haben 😜. Burgau haben wir verpasst, wird nachgeholt.
    Tolles Land, toller Bericht!

    Antworten
    • Doreen sagte:

      Hallo Ulli, vielen Dank für deine Nachricht! schön. dass es dir in Portugal auch so gut gefallen hat. Ist halt ein weiter Weg, er lohnt sich aber. Viel Spaß auf eurer nächsten Reise.

      Antworten
      • Celina sagte:

        Hallo Doreen,

        vielen Dank für deinen tollen und sehr detaillierten Bericht. Wir möchten im Januar gerne mit dem Camper nach Portugal für 5 Tage. Jetzt gibt es Seiten auf denen liest man kein Problem und dann wieder wildcampen geht gar nicht. Ich setze einfach voraus, dass jeder seinen Müll entsorgt und bitte die Toilette benutzt. Zumindest gilt das für mich als selbstverständlich! Was meinst du? Zu dieser Zeit ist sicher nicht viel los an der Algarve oder?! Ganz liebe Grüße Celina

        Antworten
        • Doreen sagte:

          Hallo Celina, die Einstellung der Portugiesen bezüglich wildcamping hat sich innerhalb der letzten Monate extrem gewandelt. es sind einfach zu viele Leute, die die Natur nicht respektieren und die gesamte Gegend vermüllen. Soweit ich informiert bin, wird ab dem Winter extrem gegen Freisteher vorgegangen (soweit der Plan, ob sie es wirklich umsetzen kann ich noch nicht sagen). Anscheinend ist Ab Dezember / Januar die Hauptzeit für Freisteher. Du solltest mal den Facebookgruppen beitreten. Hier ist meine Gruppe, wir werden informieren sobald es Neuigkeiten gibt. https://www.facebook.com/groups/1672743462997004/

          Antworten
  2. Mia sagte:

    Das kann doch bitte nicht dein ernst sein. Du wunderst dich, dass das Wildcampen überhand nimmt – zählst aber alle Orte und Buchten auf, die noch so versteckt sind? Beiträge wie deiner bewirken, dass die Freiheit an der Algarve beendet ist. Einfach nur traurig. Wenn du dort warst hättest du vielleicht auch mal mit Einheimischen plaudern sollen. Sie hätten dir gesagt, was sie jedem sagen: poste niemals online irgendwelche (kleinen, nicht touristischen) Strände oder Wildcamtipps. Nie nie nie.

    Antworten
    • Doreen sagte:

      Nun ja liebe Mia, wundern tut mich eigentlich gar nichts. Vielleicht ein bisschen dein Kommentar.
      Wir fahren seit über 30 Jahren nach Portugal und campen immer mal wieder wild. Dagegen ist auch wirklich nichts einzuwenden. Die Entwicklung, die sich in den letzten Jahren abzeichnet, nämlich wildcampen aus Kostengründen und Klopapierfahnen an den Stränden weil man im Bussi unterwegs ist und keine Toilette an Board hat, das hat sicherlich nichts mit meinem Beitrag hier zu tun. Jahrzehntelang stehen die Wohnmobile frei in Portugal, jahrzehntelang ohne Spuren zu hinterlassen. Das heute Menschen ihr Sabbatical oder ihre Elternzeit kostengünstig dort verbringen und teilweise ihre Wäsche in den Flüssen waschen, ist ein eigener Lifestyle, den ich ganz gewiss nicht promote. Auch, wenn es immer mehr Fahrzeuge werden, in den Kassen bei den Einheimischen aber nicht mehr ankommt, weil überwiegend low budget gecampt wird, nicht Essen gegangen wird etc., dann darf man sich über die Reaktionen der Portugiesen einfach nicht wundern. Viele meiner Bekannten, die heute ein Business an der Algarve betreiben, haben im Bus lebend dort angefangen. So benommen, wie es heute teilweise üblich ist, hat sich keiner von denen. Und nur weil so Sparbirnen unterwegs sind muss man sich ja wohl den wahren Surf-Lifestyle (mit AUCH MAL EINE Nacht am Strand verbringen) echt nicht madig machen lassen.
      Um zu Deiner Frage zurückzukommen. Doch, es ist mein Ernst. Und es ist wunderschön, so ein – zwei Nächte am Strand.

      Antworten
    • Stefanie sagte:

      Da muss ich Mia nochmal eben recht geben.
      Was ist denn überhaupt eure Intension schönen Plätze zu veröffentlichen.???
      Diese Plätze sind doch dann gar nicht mehr schön wenn du wie die Ölsardine Camper an Camper am Strand schläfst, wenn du schlafen kannst ,weil ja auch jeder kommt und geht wie er will.
      Das ist dann auch kein schöner Platz mehr wenn du erst mal in Scheisse steigst auf deinem Weg zum Strand, übrigens auch jede Menge Hundescheisse!
      Und ja alle Einheimischen sind megagenervt weil es einfach zu viele geworden sind.
      Wenn ich an meinen nahegelegenen Strand Ingrina ( im Naturschutzgebiet) gehe sehe ich erst mal überall die riesigen Wohnmobile stehen , wo eigentlich Natur pur wäre, wenn sie nicht da wären.
      Dann gibt es da auch noch die unzähligen Wohnmobil Vehrleiher ( privat und kommerziell) , die mit großem Erfolg relativ hochpreisig vermieten.

      Es ist unglaublich angesagt im Wohnmobil zu reisen und zu surfen, nicht um Geld zu sparen , wie es früher einmal war, sondern um den Pseudo-Lifestyle mal für 1Woche oder länger zu kosten.Oder man kauft sich mal eben einen Bulli.
      Die line -ups und Stellplätze sind haltlos überfüllt und eigentlich macht das ganze auch ALLEN keinen wirklichen Spaß mehr.
      Ich denke das liegt auch an der Verbreitung in den Medien , besonders im Internet.
      Jeder der seine schönen Plätze öffentlich macht sollte sich darüber bewusst sein, dass er sich und vielen anderen diesen schönen Platz gerade versaut hat.
      Die Lebenqualität der Einwohner die nicht am Ausverkauf der Westalgarve beteiligt sind hat sehr abgenommen.

      Es lässt sich leider nicht mehr zurückdrehen .
      Aber lasst doch die Mutigen auch noch selber etwas entdecken!!!
      Grüße aus der vom Overtourism geplagten WEST ALGAVRVE

      Antworten
      • Doreen sagte:

        Liebe Stefanie, vielen Dank für deinen Kommentar.
        Witzig, dass du gerade Ingrina ansprichst, da ist ja nun wirklich kaum Platz für Wohnmobile außer oben auf dem kleinen Stück auf dem Plateau. Ich komme ja gerade zurück aus Portugal und bin wirklich entsetzt über das Gebahren der Einheimischen, vor allem auch den Surfern gegenüber. Hunde doof, Camper doof, Surfer doof… Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber wir kennen die Region noch, als sie bitterarm war. Man weiß gar nicht ob man lachen oder weinen soll über die Blödheit der Einheimischen, wer bitte hat den Aufschwung gebracht, wenn nicht die Touristen? Vor 10 Jahren wurde noch geworben um jeden Surfer und mit „Vanlife“ ebenso. Dann muss man eben auch mal als Region die Zeichen der Zeit erkennen und in Stellplätze mit Ver -und Entsorgung investieren. Aber das kann man ja in dieser Gegend nicht, da gibt es ja viel zu viele Strukturen, die mafiös alles blockieren. Ausverkauf der Westlagave, mein Gott, wie du übertreibst. So viele Menschen leben von den Touristen und derzeit ist zum Beispiel einfach nur tote Hose bei euch da hinten. Und hey, ja die Gastronomen haben gutes Geld verdient dieses Jahr, frag die mal, ob die das doof finden. Falls du mal sehen möchtest, wie professionell man Touristen managen kann, dann geh doch einfach mal nach Frankreich. Dort leben Camper mit Hotelgästen und Einheimischen in friedlicher KoExistenz. Es gibt tolle Stellplätze direkt am Meer für uns und Freistehen gibt es dort so gut wie gar nicht, weil es genügend offizielle Möglichkeiten gibt, seinen Urlaub zu verbringen. Und letztendlich haben alle was davon. Overturism nennst du das, tja. Freut ihr euch schon auf die Zeit wenn keiner mehr kommt? Dauert sicher nicht mehr lange. Wenn ich z.B. Surfer wäre, würde ich mich nicht so behandeln lassen. In Spanien surft es sich auch gut. Am besten finde ich immer das Argument, dass von den Surferbussen ja nur der Lidl profitiert. Ha Ha, lustig. Alle Einheimischen die ich kenne rennen zum Lidl, weil´s ja so schön billig ist. Wie war denn die Zeit, als es bei euch in der Ecke nur den Alisuper gab? Autsch, oder? Schon vergessen— Der Tourismus hat auch euch Anwohnern billige Lebensmittel gebracht. Aldi, Lidl, etc. ohne die Touristen würdet ihr doch noch immer abartige Preise für Wasser, Obst & Gemüse bezahlen. Mal ganz zu schweigen von Hygiene Artikeln.
        Ich kann nur sagen, dass ich das dieses Jahr echt frech fand, wie vor allem über die Surfer gesprochen wurde. Wie gesagt, es kann ganz schnell gehen und zack ist die Region wieder zurück im Mittelalter. Ohne Tourismus könnt ihr dort kein Jahr überleben.
        Viele Grüße!

        Antworten
  3. Nicky sagte:

    Hallo Doreen, mit ganz viel Freude durchstöbere ich ständig deine Seite und überlege wie Ichbewusstsein auf die Beine stelle einfach loszufahren und es auch finanzieren zu können. Ob man mit einem Anhänger sprich Wohnwagen genauso gut los kann? Die ind einfach günstigervals Wohnmobile. Und man kann mit dem Auto auch mal in die Innenstädte. allerdings braucht man auch immer einen Stellplatz. ich bin so unsicher. was würdest du mir raten? Liebe Grüße nicky

    Antworten
    • Doreen sagte:

      Liebe Nicky, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich verstehe das Argument sehr gut, lieber einen Wohnwagen zu nehmen aus Kostengründen. Grundsätzlich gibt für Womo und Wohnwagen, man kann ältere & preiswerte Modelle innen wirklich mit einem bisschen Fleiß ganz wundervoll aufhübschen. Carsten und ich sprechen auch oft darüber uns in Sagres auf den Camping einfach so ein riesen Teil hinzustellen und schön zu machen, für Kurztrips, mal eben mit dem Flieger runter, oder wenn mal Besuch kommt 😉 Wenn es dir ums Reisen an sich geht, gibt es aber schon noch ein paar Dinge zu beachten.
      Erstens: hast du ein Auto, dass die Last eines Wohnwagens ziehen darf/kann? Auch die kleinen knuffigen Modelle erfordern Power des Zugfahrzeugs.
      Zweitens: Es ist ein Rechenexempel. Mit Wohnwagen (nenne ich jetzt mal WW), darfst du kaum günstige oder kostenlosen Stellplätze anfahren. Das bedeutet, du bist auf deiner Tour auf Campingplätze angewiesen. Die sind nicht nur teurer sondern meist auch nur begrenzt geöffnet. Ab Oktober / Ende September sieht es da bis Ostern schon echt schlecht aus. Frei stehen ist mit Wohnwagen fast nicht möglich weil oftmals gerade die alten Modelle nicht über die Ver-und Entsorgungssysteme verfügen.
      Also: wenn du in den Hauptmonaten reisen möchtest und etwas Geld für Übernachtungen ausgeben kannst (rechne mal mit 15 – 25€ im Schnitt), über ein kräftiges Zugfahrzeug verfügst, dann ist das sicherlich eine gute Option.
      Bist du aber: eher in den Nebensaisons unterwegs, dann wäre das keine Option.
      Alternative: verkaufe dein Auto und lege dir einen guten, alten, gebrauchten Kastenwagen zu, kurz genug um damit auch in der Stadt zurechtzukommen. Wenn du handwerklich geschickt bist, könntest du dir sogar ein Fahrzeug selbst ausbauen. (Bin ich so gar nicht…) Ich kenne viele Leute und Blogger, die im Kastenwagen leben und sehr gut damit zurechtkommen. Dann hast du ein Fahrzeug für alles. Kannst reisen, aber ihn auch täglich nutzen.
      Mit Kastenwagen oder kleinem Womo kannst du eben kostenlos (zwar illegal- aber es machen viele) an den schönsten Plätzen stehen und übernachten. Mit WW ist dies eigentlich nahezu unmöglich.
      Die Frage ist: was ist nun günstiger und cleverer? Lieber noch ein bisschen sparen für einen alten Kastenwagen, oder das Geld für Campingplätze ausgeben weil man mit WW reist?
      Es darf natürlich auch nicht unterschätzt werden, dass so ein altes WOMO auch höhere Unterhaltskosten hat, als ein neues Modell.Bei unserem ist ständig „was zu machen“. Gut wäre, wenn du einen „Schrauber“ im Familien-und Freundeskreis hättest, aber auch da kann dir eine Reparatur im Ausland immer passieren.
      Dann gibt es noch Leute, die leasen – finanzieren ein neues Modell. Auch hier gilt die Überlegung „statt Auto“. Vielleicht kommst du ja mit einer monatlichen Belastungssumme eher hin, als ewig auf ein eigenes Modell zu sparen. Man müsste sich das alles mal durchrechnen. Zudem kenne ich viele Familien, die sich den Wagen „teilen“. Also die jungen Leute fahren mit den „Enkeln“ und die Eltern zu anderen Zeiten. Das könnte für eine gut funktionierende Familie auch eine Option sein.
      Was meinst du?
      Aber zu allererst, falls du es noch nicht getan hast, miete dir doch einfach mal einen kleinen Kastenwagen für eine Woche und düse mal los. Danach wirst du schon ganz viel wissen. Wie du dich gefühlt hast, wie du mit dem Wagen klar gekommen bist und ob es überhaupt eine Reiseart für dich ist.

      Freut mich, wenn du hier gerne liest. Immer gerne schreiben wenn du Hilfe brauchst.
      Liebe Grüße!

      Antworten
  4. Nara sagte:

    Hey Doreen,
    Wow, ein wunderschöner Artikel!! Da kriegt man gleich Lust, die Taschen zu packen 😉

    Wir planen nächstes Jahr Ende August bis Mitte September mit einem Fiat Ducato in den Süden Portugals zu reisen – hauptsächlich um die tolle Natur zu entdecken, und zu surfen. Wir würden jeweils gerne 1-2 Nächte an einem von dir genannten Ort bleiben. Denkst du, dass unser Vorhaben in dieser Jahreszeit Probleme machen würde? Natürlich würden wir unsere eigene Toilette benutzen, und keinen Müll hinterlassen!
    Liebe Grüsse Nara

    Antworten
    • Doreen sagte:

      Hallo Nara, eine schöne Reise habt ihr da vor! Ende August ist es natürlich noch ganz schön voll, ich fahre meist erst Mitte September los. Dennoch solltest du dich nicht verrückt machen. Sprich einfach mit den anderen Surfern wie die Situation ausschaut. Wenn zu der Zeit viel geräumt wird, erfährst du das schon. Vom Gefühl her würde ich dir auf jeden Fall zu Amado raten, ich denke, dort wird am wenigsten passieren, denn der Strand lebt wirklich von den Surfern. Wenn ihr am Bordeira zum Surfen seid, solltet ihr auf jeden Fall alles Wertvolle aus dem Ducato mit rausnehmen. Ich traf dieses Jahr ein Pärchen, denen ist die Karre in null komma nix ausgeraubt worden – Bordeira ist bekannt dafür. Ich persönlich, würde auch am Amado meinen Rechner, Geld, Kamera & Ausweise nicht im Wagen lassen. Wir haben immer einen separaten Rucksack, den wir hüten wie unseren Augapfel. Wir haben einen versteckten Tresor, da ruhen dann unsere Papiere, aber wir haben auch immer noch Kopie bei uns. An und für sich ist die Gegend wirklich OK, aber es gibt auch hier und da Probleme mit Banden die extra aus Lissabon zum Klauen kommen Überlegt euch einfach gut vorher, wie ihr euch organisiert. Es sollte halt immer jemand bei den Sachen bleiben und abwechseln surfen ist doch auch ok, oder?
      Liebe Grüße und habt eine ganz tolle Zeit dort an den Traumstränden!

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  5. Dennis sagte:

    Hallo,

    ich suche einen Dauerstellplatz unten bei Faro. Wäre bereit um die 50-60 Euro pro Monat zu zahlen.
    Gibt es da Vorschläge ?

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    • Doreen sagte:

      Hallo Dennis, ich würde empfehlen Dir einen Campingplatz zu suchen und eine Langzeitmiete auszuhandeln. Bei uns ging das letztes Jahr ganz gut in Sagres auf dem Camping. Liebe GRüße!

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  6. Hans-Joachim sagte:

    Vielen Dank für die tollen Anregungen !!!
    Wir waren jetzt für 1 1/2 Monate an der Westküste in Portugal unterwegs, 50 % freistehend. Wir haben zwar nicht an allen beschriebenen Stellplätzen übernachtet, jedoch waren es immer tolle Lokalitäten, Landschaften und Umgebungen. Übrigens hatten wir mit dem „Freistehen“ mit unserem Adria/Ducato keinerlei Probleme (allerdings im Monat September).
    Ohne die guten Empfehlungen hätten wir viele schöne Plätze nicht entdeckt.

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  7. Rolf sagte:

    Hallo Doreen,

    vielen Dank für diese Tipps. Wir fahren im November für drei Wochen das erste Mal nach Portugal. Wir werden Deine Ratschläge berücksichtigen…

    Gruss

    Antworten
  8. Armin sagte:

    Ein wirklich toller Blog mit so vielen Interessanten Informationen, ich bin begeistert. Wir sind momentan in der Gegend von Aljezur und haben viele Strände in der Region gesehen. Frei stehen mit Wohnmobil geht wohl gut, absolute Ttaumplätze haben wir beim Strand Monte Clerigo bei Aljezur gefunden (noch weiter Richtung Espartal). Hoch über den Klippen direkt am Meer und nur deutlich weniger los wie z. B.
    Praia Amado. Also unbedingt ausprobieren!

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    • Doreen sagte:

      Danke für den Tipp Armin, den Platz werden wir dann dieses Jahr auch mal aufsuchen! Eine schöne Reise Euch weiterhin und schön, dass Dir die Seite gefällt!

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  9. Pietro der Zigeuner sagte:

    Vielen Dank für die super Tip’s mit Bilder.
    Einige Plätze kenn ich und die anderen werde ich diesen Herbst ansteuern.

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  10. Stefan sagte:

    Liebe Doreen, tausend Dank für den tollen Beitrag! Wir planen schon länger eine mehrwöchige Tour durch Portugal – was aber bisher immer an zeitlichen Engpässen gescheitert ist. Dein Beitrag hat mich nochmals bestätigt, dass wir das unbedingt zeitnah angehen müssen. Danke dafür.
    Liebe Grüße aus Bonn
    Stefan und Familie

    Antworten
    • Doreen sagte:

      Hallo Stefan, das Problem mit der Zeit kenne ich. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Nun muss man aber mal verfolgen, wie es weiter geht in Portugal. Derzeit wird massiv gegen das Übernachten an den Stränden vorgegangen. Haben wohl einige Kollegen etwas übertrieben den Winter über. Einfacher wird es nicht. Aber es lohnt sich auch die Tage im Camper an den Stränden zu verbringen und abends auf einem Camping einzuchecken. Warum nicht? Mit Camping Key & ASCI Karte kostet es ja auch kein Vermögen.
      Liebe Grüße!

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  11. Sabrina sagte:

    Oh ich danke dir so sehr für diesen Beitrag! Wir sind gerade zwischen Sevilla und Portugal und kommen wohl Ende der Woche dort an. Ich habe ja in den vergangenen Wochen so viele Berichte über Räumungen der Freistehplätze an der Algarve gelesen, dass mir schon ganz Bange war. Aber deine Tipps kommen jetzt wie gerufen – wir werden wohl mehr als einen oder zwei in den nächsten Monaten anfahren. Danke noch einmal und eine warme Umarmung aus Spanien 🙂

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    • Doreen sagte:

      Hallo Sabrina, vielen Dank für Deinen Kommentar! Ihr müsst halt ein bisschen Obacht geben. Wenn Wagenburgen gebaut werden, ist es natürlich immer schwierig, das mögen die Portugiesen nicht so gerne. Ich persönlich wechsle eben von Nacht zu Nacht. Dann sind wir auch viel in Sagres unterwegs, gehen dort essen, treffen Freude und kommen erst spät Abends an den Plätzen an. Das ist natürlich ein Unterschied zu denen die sich da häuslich nieder lassen.Ich denke, Du wirst relativ schnell ein Gefühl dafür bekommen. Ich wünsche Dir eine schöne Zeit in Portugal!

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    • Sylke Zimmermann sagte:

      Ein sehr toller Bericht und super Foto´s!
      Ich hoffe, dass alle deine Einleitung lesen und die „Verhaltensregeln“ die ja nicht nur für Portugal gelten sondern überall wünschenswert wären beherzigen!
      Du machst eine prima Seite und Lust auf Portugal! Danke & weiter so!

      Antworten
      • Doreen sagte:

        Vielen Dank Sylke für Deinen netten Kommentar. Ich habe gesehen, Du hast einen tollen Onlineshop – gibt es auch ein stationäres Geschäft? Dann würde ich da gerne mal vorbei kommen. Ganz liebe Grüße!

        Antworten

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